Carolin Emcke schrieb bisher vor allem über das Ausland – Gaza, Irak, Haiti. Jetzt wagt sie sich auf neues Terrain: Berlin. Sie berichtet über den Bundestagswahlkampf.
Die Grünen wollen die SPD nicht mehr ergänzen. Sie wollen sie ersetzen, weil sie "eine sterbende Partei" ist. Ist das die Vorbereitung auf die Große Koalition? Von M. Lau
Die SPD sagt Lobbyisten den Kampf an und fordert mehr Bürgerbeteiligung. Bei der Bundestagswahl soll die Partei mindestens 30 Prozent holen, fordert SPD-Chef Gabriel.
Gerade erst hat ihn die SPD-Wahlkampfzentrale degradiert. Jetzt hat Steinbrücks Kampagnenleiter Geue seinen Posten in der Landesregierung von Sachsen-Anhalt verloren.
Die Pannen bei Peer Steinbrücks Wahlkampagne haben Konsequenzen: SPD-Generalsekretärin Nahles übernimmt die Wahlkampfleitung, Steinbrücks Leute verlieren an Einfluss.
Die SPD wähnt sich nach Steinbrücks Clown-Äußerungen auf der Seite der Mehrheit. Nun aber zeigt eine Umfrage das Gegenteil: Der Kanzlerkandidat solle sich entschuldigen.
Giorgio Napolitano ist verärgert, weil der SPD-Kanzlerkandidat italienische Spitzenpolitiker als Clowns bezeichnete. Das Abendessen fiel aus. Später redete man dann doch.
Das Verbraucherministerium hat eine erste Bilanz der Analysen gezogen. Besonders viele Fälle gibt es demnach in NRW, eine Gesundheitsgefahr besteht nicht.
Nicht sexy, für den Wahlkampf zu akademisch: Das Politikkonzept von SPD und Grünen ist dennoch beachtlich, weil es eine echte Annäherung bedeutet. Von M. Schlieben
Kanzlerin Merkel hat trotz der Aberkennung des Doktortitels "volles Vertrauen" in Annette Schavan. Die Ministerin will die Entscheidung der Uni Düsseldorf anfechten.
Parteifreunde geben Steinbrück nach seinen umstrittenen Äußerungen zum Kanzler-Gehalt recht. Doch die Patzer des Kanzlerkandidaten sind bereits international Thema.
Die SPD will die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken: Generalsekretärin Andrea Nahles schlägt eine staatlich bezuschusste 30-Stunden-Woche für Eltern vor.
Mit einer Marathon-Rede kommt Peer Steinbrück endgültig als Kanzlerkandidat bei den Sozialdemokraten an. Der Krönungsparteitag geriet zur erwarteten Harmonieshow.
Exorbitante Honorare? Streit im Team? Damit hält sich Steinbrück nicht auf. Lieber spricht er über rot-grüne Machtoptionen – und das Kurzzeitgedächtnis der Kanzlerin.