Der Rauswurf seines Sprechers ist symptomatisch für Steinbrücks Wahlkampf: Pannen verdrängen gute Nachrichten. Doch dieser Schritt war richtig, kommentiert T. Schwarze.
Wann und wie oft wurde der Verteidigungsminister über das Drohnen-Debakel informiert? Offenbar weiß er das selbst nicht genau. Der Koalitionspartner FDP geht auf Distanz.
Der Vorwurf der SPD wiegt schwer: Der Verteidigungsminister soll in der Euro-Hawk-Affäre gelogen haben. Der CDU-Politiker weist dies als "falsche Unterstellung" zurück.
Zu kühl, zu unnahbar? Auf Einladung der "Brigitte" plaudert Angela Merkel über ihre Vergangenheit, ihre uckermärkische Heimat – und schöne Männeraugen. Von K. Schulze
Die SPD hat ihren Wahlkampf-Slogan gefunden. "Das Wir entscheidet" ist aber nicht neu – ausgerechnet eine Zeitarbeitsfirma nutzt ihn seit Jahren. Von Steffi Dobmeier
Carolin Emcke schrieb bisher vor allem über das Ausland – Gaza, Irak, Haiti. Jetzt wagt sie sich auf neues Terrain: Berlin. Sie berichtet über den Bundestagswahlkampf.
Wieso sollte Peer Steinbrück die Wahl gewinnen? Weil die Leute mehr Wir als Ich wollen, erklärt er im Interview. Bliebe nur das Problem mit den Frauen.
Die Grünen wollen die SPD nicht mehr ergänzen. Sie wollen sie ersetzen, weil sie "eine sterbende Partei" ist. Ist das die Vorbereitung auf die Große Koalition? Von M. Lau
Zehn Jahre Hartz-Reform, zehn Jahre Absage Irakkrieg. Zum Jubiläum empfing die SPD-Fraktion Ex-Kanzler Schröder – und hadert weiter mit seinem Erbe. Von Michael Schlieben
Die SPD sagt Lobbyisten den Kampf an und fordert mehr Bürgerbeteiligung. Bei der Bundestagswahl soll die Partei mindestens 30 Prozent holen, fordert SPD-Chef Gabriel.
Gerade erst hat ihn die SPD-Wahlkampfzentrale degradiert. Jetzt hat Steinbrücks Kampagnenleiter Geue seinen Posten in der Landesregierung von Sachsen-Anhalt verloren.
Die Pannen bei Peer Steinbrücks Wahlkampagne haben Konsequenzen: SPD-Generalsekretärin Nahles übernimmt die Wahlkampfleitung, Steinbrücks Leute verlieren an Einfluss.
Die SPD wähnt sich nach Steinbrücks Clown-Äußerungen auf der Seite der Mehrheit. Nun aber zeigt eine Umfrage das Gegenteil: Der Kanzlerkandidat solle sich entschuldigen.