15.04.1983,
DIE ZEIT, Sarah Kirsch
Ich hatte Anfang der sechziger Jahre zu schreiben begonnen, kannte aber noch nicht sehr viele Gedichte. Erich Arendts erste Bände waren mir zu der Zeit ein wunderbares exotisches Futter neben der trockenen Spreu von Zimmering, Kuba, Preißler und Berger zum Beispiel, von denen es hieß, daß sie ein neues Kapitel der deutschen Nationalliteratur zu schreiben begonnen hätten.