19.07.1991,
DIE ZEIT, Clemens Eich
Die Gespenster der Nachwelt – Schulklassen, Bildungszeitreisende aus der Zukunft – stehen schon zu seinen Lebzeiten um den schnarchenden und furzenden Dichter unsterblicher Poeme herum, begrapschen ihn, reißen ihm die Haare aus, wühlen in seinem zahnlosen Mund, analysieren seine Nasenlöcher, begutachten die Wölbung seines Bauchs, inspizieren seine heruntergekommene Behausung.