Die einstige Ökopartei bestimmt die politische Kultur. Sie regiert das Land, obwohl sie nicht an der Macht ist. Einige macht das wütend. Von M. Geis und B. Ulrich
Körbe voller Lavendel in jedem Zimmer und finstere Gemälde an der Wand. Wer in der Locanda in Bibbona absteigt, erlebt die Toskana als schönes Schauermärchen.
Es ist nicht leicht, ein Fan des toughsten Sportes der Welt zu sein. Besonders für die, die sich daneben auch zu den sogenannten Intellektuellen zählen wollen.
Ein Volk, das in der Krise steckt und noch keinen Konsens über den Weg aus dieser Krise gefunden hat, sollte sich wenigstens über die richtigen Themen streiten.
„Die ursprüngliche Vorstellung vom System der Produktion und Konsumtion als einem zirkulären Prozeß steht in auffallendem Gegensatz zur in der modernen Theorie anzutreffenden Sichtweise einer Einbahnstraße, die von ,Produktionsfaktoren’ zu ,Konsumgütern’ führt.
In einem Wiener Fernsehstudio saß Frau Feltrinelli aus Mailand, die Verlegerswitwe als Verlagschefin. Sie war in Leggings gekommen, hatte sich ihre Brille in die Frisur gesteckt, wirkte distinguiert – und auf großzügige Weise charmant.
Ich bin ein gebranntes Kind, und so sah ich im ersten Schreck alles sehr schwarz. Meine politische Phantasie war kleinmütig geworden, ich glaubte nicht daran, daß Soldaten und Offiziere der sowjetischen Armee den Mut haben, Befehle zu verweigern, das hatte es noch nie gegeben.
Zuerst, nach dem Debakel des bürokratischen Systems in Osteuropa, sahen sich viele der Intellektuellen in der Defensive, als wäre doch mindestens ein Bezugssystem weggebrochen. Dann, nach dem 9.
Die Herzen der Genossen schlugen nicht höher, sondern langsamer. Das lag allerdings nicht an der eisigen Luft, die Rimini, den sommerlichen „Teutonengrill“, erstarren ließ.
Als Enrico Berlinguer, Generalsekretär der italienischen Kommunistischen Partei, vor Jahren einmal die Ortschaft Lamporecchio besuchte, scharten sich die Genossen um ihn.
Wieder starben 23 Menschen in den Townships, die sich wie ein Ring um Südafrikas goldreichen Witwatersrand legen. Damit ist die Zahl der Toten in dieser Region seit dem 22.