Hochspringerin Ariane Friedrich hat sexuelle Belästigung auf Facebook nicht hingenommen und sie öffentlich gemacht. Sie wollte zeigen: Bis hierher und nicht weiter.
Ariane Friedrich wollte sexuelle Belästigung auf Facebook nicht hinnehmen und machte den Namen des Stalkers publik. Es folgte eine Hasskampagne gegen die Polizistin.
04.05.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Marco Groenewolt
Leser Marco Groenewolt beobachtet mit Sorge die Hetzjagd auf mutmaßliche oder angebliche Täter in sozialen Netzwerken. Er spricht von Zuständen wie im Mittelalter.
Die Hochspringerin wehrt sich auf ihrer Facebook-Site gegen sexuelle Belästigung – mit Mitteln, die Fans und Rechtsexperten irritieren. Friedrich verteidigt ihr Vorgehen.
Eine neue Kampagne soll die Handlungen des DFB, des DOSB und des Bundes gegen Rassismus im Sport vernetzen. Den Menschen in den Sportvereinen wird sie kaum helfen.
Haben die Leichtathleten nach der WM 2007, Olympia 2008 und der WM 2009 bei der EM eine Pause verdient? Oder sind Sponsoren, TV-Verträge, die Medaillenbilanz wichtiger?
Die WM war ein Erfolg, ein Befreiungsschlag sind die neun Berliner Tage aber nicht. Der Leichtathletik fehlt die Glaubwürdigkeit und die mediale Aufmerksamkeit.
Ariane Friedrich gewinnt Bronze - und die Sympathien des Publikums. Das Bild der unterkühlten, arroganten Hochspringerin hat sie zerstört. Und am Ende sehr viel gewonnen.
Im Hochsprung-Highlight hat Ariane Friedrich das Olympiastadion begeistert, der Freudentanz war allerdings ihrer siegreichen Rivalin Blanka Vlasic vergönnt
15.08.2009,
ZEIT ONLINE, Friedhard Teuffel und Robert Ide
Heute beginnt die Leichtathletik-WM. Berlins Bürgermeister freut sich auf Weltrekorde, ein volles Stadion und erläutert die sportlichen Ambitionen seiner Stadt. Interview
Am 15. August startet die Leichtathletik-WM in Berlin. 74 von etwa 85 deutschen Athleten sind bereits nominiert, und fast die Hälfte aller Tickets sind verkauft
Welt-Leichathletikpräsident Lamine Diack beklagt die Doping-Debatte in Deutschland. Für die WM im August hofft er auf einen ähnlichen Erfolg wie die Fußball-WM 2006.