Verspielte Melancholie, sanfte Vergeblichkeit. Jörg Hannemanns jüngster, doppelbödiger Roman führt an die Säume der norddeutschen Provinz. Von Christoph Schröder
Joachim Kersten zeigt uns "Arno Schmidt in Hamburg". Sein Buch weitet die Biografie des Schriftstellers über das übliche Familiendrama zum sozialen Panorama.
In Halberstadt läuft Tag und Nacht das langsamste Konzert der Welt: Das Werk "Organ²/ASLSP" von John Cage soll bis 2640 gespielt werden. Nun sind zehn Jahre geschafft.
Ein Buch, das seinen Autor ruiniert hat: Arno Schmidts "Zettel’s Traum" wurde nach vierzig Jahren zum ersten Mal gesetzt und ediert. Von Friedhelm Rathjen.
In Reinhard Jirgls Werken fegt ein expressionistischer Sturm über das Papier. Der Büchner-Preis ist Jirgls Chance, dass sich an ihm mehr Leser die Zähne ausbeißen.
Im Frühjahr der Tagebücher: Martin Walser, Max Frisch, Susan Sontag und Roland Barthes schreiben nieder, was sie bewegt. Ist es deshalb auch wahr? Von Ulrich Greiner
Die Meppener Provinz! Hier erzählt Gerhard Henschel seinen "Jugendroman" aus Erinnerungsstücken und Schnappschüssen. Ein Interview mit dem Schriftsteller