Der Krieg in Syrien hat viel mehr Menschen als bisher angenommen in die Flucht getrieben. Drängender wird die Frage, wo die Flüchtlinge untergebracht werden sollen.
Der Krieg in Syrien nimmt an Schärfe zu. Über Ostern kamen Hunderte Menschen ums Leben, im ganzen März waren es mehr als 6.000. Mehr als die Hälfte waren Zivilisten.
Moas al-Chatib zieht sich zurück. Die Arbeit in der Koalition sei zu eingeschränkt. Kritik übte der Chef der wichtigsten Oppositionsgruppe auch an der Weltgemeinschaft.
Die Franzosen wollen schon lange Waffen an Syriens Opposition liefern. Kanzlerin Merkel zeigte sich skeptisch. Nun signalisiert Außenminister Westerwelle Bereitschaft.
Nach einer Explosion bei Aleppo werfen sich Rebellen und Regierung gegenseitig vor, Giftgas-Granaten eingesetzt zu haben. Doch die wenigen Indizien sind unglaubwürdig.
Soll die syrische Opposition mit Waffen aus Europa aufgerüstet werden? Merkel zeigt sich auf dem EU-Gipfel skeptisch, Hollande will notfalls im Alleingang liefern.
Großbritannien erwägt Waffenlieferungen an syrische Rebellen, zur Not auch im Alleingang. Die Gegner Assads zu einen und Russland einzubinden, wäre besser. Von C. Luther
In Syrien wächst eine verlorene Generation heran, warnt das UN-Kinderhilfswerk. Mehr als zwei Millionen Kinder brauchen Hilfe. Aber das Geld wird immer knapper.
Das Morden in Syrien muss beendet, politisches Chaos verhindert werden. Dafür kann auch ein russisches UN-Veto unterlaufen werden, fordert Bernard-Henri Lévy.
Das Militär, eine treue Wirtschaftselite und die Bevorzugung von Alawiten stützen in Syrien den Präsidenten und seine Baath-Partei. Das zahlt sich nun im Bürgerkrieg aus.
Ein militärisches Eingreifen in den syrischen Bürgerkrieg wäre nicht nur gerecht, sondern überfällig, findet der französische Philosoph Bernard Henri-Lévy.
Vergangenes Jahr gegen Gaddafi, heute gegen Assad: Der irisch-libysche Bauunternehmer Housam Najjair kämpft im Syrien-Krieg auf Seiten der Rebellen. Von M. Gehlen