Der syrische Präsident hält die Rücktrittsforderungen aus dem Ausland für anmaßend. Gleichzeitig rechnet er mit einem militärischen Einsatz des Westens gegen sein Land.
In einem Ort nahe der Küstenstadt Banias sollen 150 Menschen getötet worden sein. Ein Oppositionsbündnis spricht von toten Frauen und Kindern, das Regime von Terroristen.
Die umkämpften Städte Syriens zeugen von einem zerstörerischen Krieg. Aleppo, Homs oder Deir al-Zor gleichen mancherorts einer Trümmerlandschaft, wie die Bilder zeigen.
Das Morden in Syrien muss beendet, politisches Chaos verhindert werden. Dafür kann auch ein russisches UN-Veto unterlaufen werden, fordert Bernard-Henri Lévy.
Das Militär, eine treue Wirtschaftselite und die Bevorzugung von Alawiten stützen in Syrien den Präsidenten und seine Baath-Partei. Das zahlt sich nun im Bürgerkrieg aus.
Ein militärisches Eingreifen in den syrischen Bürgerkrieg wäre nicht nur gerecht, sondern überfällig, findet der französische Philosoph Bernard Henri-Lévy.
Vergangenes Jahr gegen Gaddafi, heute gegen Assad: Der irisch-libysche Bauunternehmer Housam Najjair kämpft im Syrien-Krieg auf Seiten der Rebellen. Von M. Gehlen
Die Gewalt in Syrien eskaliert nicht nur in Damaskus. Vor allem an den Grenzen im Norden liefern sich Regierungstruppen und Rebellen heftige Gefechte. Bilder eines Kriegs
9.000 Tote, 200.000 Obdachlose, 40.000 Flüchtlinge – mit seiner Strategie der Zerstörung und Unterdrückung gewinnt Diktator Assad Boden. Von J. Bittner
Vor der Parlamentswahl am Freitag ist es im Iran verdächtig ruhig. Die Opposition ist unter Arrest, im konservativen Lager tobt ein Machtkampf. Von M. Gehlen
Alle bisherigen Versuche, das Töten in Syrien zu beenden, haben nichts gefruchtet. Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats ist die letzte Option, kommentiert M. Gehlen.