Das Gerangel um den NSU-Prozess schadet Deutschlands Image. Kolumnist Eric T. Hansen findet: Den türkischen Medien sollte man unbedingt Plätze anbieten – und heißen Tee.
Karlsruher Pressevertreter appellieren an das Münchener Oberlandesgericht: Eine Videoübertragung des NSU-Prozesses im Gerichtsgebäude sei rechtlich zulässig und geboten.
Der Streit um die Platzvergabe im NSU-Prozess "schießt weit übers Ziel hinaus", sagt Ruprecht Polenz.
Er verteidigt die Justiz – und warnt die Türkei vor weiterer Kritik.
Im Streit um die Plätze beim NSU-Prozess erhöht die türkische Regierung den Druck: In einem Telefonat mit Westerwelle fordert der Außenminister Zugang für Abgeordnete.
Zu spät gekommen: Kein einziges türkisches Medium hat eine feste Akkreditierung für den NSU-Prozess erhalten. Dafür sieben verschiedene öffentlich-rechtliche Sender
Insgesamt 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene sollen die Terrorgruppe NSU unterstützt haben. Die neue Namenliste wird nun auf unentdeckte V-Leute untersucht.
Das NSU-Verfahren gegen Beate Zschäpe werden nur wenige Interessierte beobachten können. Das Münchner Gericht will so einen Schauprozess vermeiden. Von Georg Etscheit
Enver Simsek war das erste Opfer des NSU. Seine Tochter erzählt nun in einem Buch die Geschichte seines Todes und der falschen Verdächtigungen der Polizei.
Vor dem NSU-Prozess müssen sich Vertreter des türkischen Staates in die Warteschlange einreihen. Das Gericht macht keine Ausnahme und empfiehlt Betroffenen frühes Kommen.
Die Namen von 50 Bekannten der NSU-Terroristen waren den Behörden seit 1998 bekannt. Passiert ist nichts. Die Polizei hielt die Unterlagen für unwichtig. Von Frank Jansen
Der NSU-Ausschuss vernimmt Verfassungsschützer, die sich regelmäßig vom Thüringer Nazi Tino Brandt informieren ließen. Sie bestätigen ein desolates Bild. Von L. Caspari
Konnten jene im Osten, die zur Wendezeit Jugendliche waren, nur Verlierer werden? Sabine Rennefanz fragt sich, was der NSU-Terror über die letzte Generation der DDR sagt.
Der frühere Verfassungsschutzpräsident erschien im Bundestag mit einem ärztlichen Attest – um dann doch ausführlich zu den NSU-Ermittlungen auszusagen.
"Nur wer weiß, was wir machen, kann unsere Arbeit verstehen", sagt der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes. Die neue Offenheit folgt einer Reihe von Pannen.