Für den Kulturwissenschaftler Joseph Vogl sind Taten wie zuletzt in Newtown Angriffe auf die zivile Ordnung. Sie erklären zu wollen, sei ein soziales Reinigungsritual.
Im April 2012 beginnt in Oslo der Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik. Von Anfang bis Ende dabei ist der Gerichtsdiener Roar Krogh. Von Johan Falnes
Der norwegische Attentäter Anders Breivik hat einen Brief an die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe geschrieben. Darin lobt er die Taten der Terrorgruppe.
Anders Breivik wird zum Bühnenautor – in Kopenhagen, Oslo, Weimar und Berlin wird er inszeniert. Zur Bluttat darf er nun die Theorie liefern. Warum hören wir ihm zu?
Der norwegische Journalist Johan Falnes begleitete für uns den Breivik-Prozess. Das Leid der Opfer ließ ihn weinen, doch er sah auch nie stärkere Lebenskraft.
Das Osloer Urteil muss am Freitag die Frage beantworten, wo Eigenverantwortung endet und Geisteskrankheit beginnt. Wie würde man in Deutschland mit Breivik umgehen?
Zuerst Schock, dann Zusammenhalt, jetzt radikale Aufklärung. Norwegen macht seit den Anschlägen eine bemerkenswerte Entwicklung durch, sagt der Journalist H. Stanghelle.
Eine Kommission erhebt Vorwürfe gegen die Polizei: Breiviks Taten hätten verhindert werden können, Wahrheit sei vertuscht worden. Der Polizeichef zog nun Konsequenzen.
Der Bombenanschlag in Oslo hätte laut einem Bericht verhindert werden können. Die Experten kritisieren die Polizei zudem für ihr spätes Eingreifen auf der Insel Utøya.
Eine angebliche Bombe vor der US-Botschaft hat in Norwegen Alarm ausgelöst. Die Amerikaner hatten eine Attrappe zum Üben installiert - und dann schlichtweg vergessen.
Der Massenmörder Breivik tauscht sich laut seiner Anwältin aus der Haft heraus mit Gleichgesinnten aus. Er wolle ein Netzwerk rechtsradikaler Häftlinge aufbauen.
Der Massenmörder Breivik hat sein Schlussplädoyer für Hasstiraden gegen Einwanderung und Multikulturalität genutzt. Sein Verteidiger verlangte einen Freispruch.