09.07.1976,
DIE ZEIT
Es ist ein merkwürdiges Zusammentreffen: Zur selben Zeit, da Helmut Kohl versucht, die Mehrheit im Bonner Parlament und das Kanzleramt zu erobern, tritt ein Mann von der parlamentarischen Bühne ab, der sein Wegbereiter und ein Stück weit sein Weggefährte gewesen ist: Bruno Heck, fast 20 Jahre lang Abgeordneter des Bundestages, Familienminister unter Adenauer, Erhard und Kiesinger, in schwierigen Jahren Generalsekretär der CDU, einer von denen, die einmal zum innersten Führungszirkel der Union gehörten.