30.06.1989,
DIE ZEIT
Nein, der soll nicht einfach weggehen, ohne daß wir ihm ein paar Worte nachrufen. Auch wenn der 1920 in Hahnenhardt geborene Beamtensohn in den letzten Jahren fast nur noch geschwiegen hat – nicht aus Resignation, nicht aus Müdigkeit, sondern im Verstummen noch zornig: mit ihm verliert das eh’ nur stotternde literarischpolitische Gespräch in der Bundesrepublik eine eifernde, streitbare Stimme.