Erst kam sie als Hysterie-Patientin in die Psychiatrie und wurde während der Therapie zur Geliebten von Carl Gustav Jung. Später brachte sie die Psychoanalyse voran.
Mehr als jede zweite Frau, die sexuelle Gewalt erfahren hat, fühlt sich dauerhaft beschmutzt. Dagegen helfen starke Bilder im Kopf, wie eine neue Therapie zeigt.
Bisher nur Bravheiten in Venedig. Selbst die Polanski-Verfilmung von "Der Gott des Gemetzels" ist vor allem gediegenes Bildungsbürgerkino. Von Christiane Peitz
Nachrichten sind oft von Angst geprägt. Kein Grund zur Panik, sagt Walter Krämer. Der Statistiker spricht im Interview über Medienhysterie und Gefahren, die keine sind.
Den Atheisten ist überhaupt nichts heilig! An diesem Vorurteil ist etwas Wahres – und trotzdem alles falsch. Eine Verteidigung der Gottlosen. Von Gero von Randow
Die neuen Postleitzahlen kosten pro Adresse, pro Brief und pro Bundesbürger mindestens zwei, drei zusätzliche, von Sekunde zu Sekunde teurer werdende Sekunden, also gesamtgesellschaftlich umgerechnet Jahrhunderte.
Ungewohntes erlebten die Aufsichtsräte, Verwaltungsratsmitglieder, Beiräte und obersten Führungschargen des Gerling-Konzerns bei ihrer diesjährigen Gesamtsitzung.
Waldheims vielzitierte Vereinsamung in der Wiener Hofburg ist auch die Geschichte einer versäumten Chance. Ein Stachel des Nachdenkens hätte durchaus in der Präsidentschaft Waldheims liegen können – denn seine Art der Vergangenheitsbewältigung ist ja wahrhaft prototypisch, massenhaft.
Daß Eva aus einer Rippe Adams erschaffen wurde, glaubt heute auch von den Frömmsten kaum einer. Geprägt aber hat diese Vorstellung das Denken auch derer, die längst nicht mehr fromm sind.
In seinen Lebenserinnerungen, erschienen kurz vor seinem Tod im Jahre 1962, erzählt Carl Gustav Jung von einer blasphemischen Vision, die er in seiner Schulzeit hatte.
Etwas unerwartet, wohl auch für den geduldig zuhörenden Papst, verbreitet sich die Thematik der Diskussion auf nahezu alles Böse, was Menschen, auch Gläubige, auf dieser Erde heute einander antun.
Mein Leben ist die Geschichte einer Selbstverwirklichung des Unbewußten“ – das ist ein stolzer Satz. Denn das „Unbewußte“ meint hier ja nicht den Freudschen Müllplatz einer individuellen Verdrängungsgeschichte, sondern eine mythische Größe, fast ein Synonym für den lieben Gott.
Mein ehemaliges Denken erscheint mir nicht nur verstandesmäßig unrichtig und unvollkommen, sondern recht eigentlich auch moralisch minderwertig, indem es mir jetzt vorkommt wie eine große Unehrlichkeit gegen mich selber.