Der Aufsichtsrat von Bayern München sei nur ein Wohlfühlgremium, kritisiert der Wirtschaftsethiker Matthias Fifka. Die Mitglieder agierten in der Affäre zu zögerlich.
Ein Shitstorm nach dem anderen: Fans hassen und fordern Spieler zum Selbstmord auf. Geht's noch? Und wenn ja, wirklich nur um Fußball? Von S. Dobbert und C. Spiller
Im Kampf um die Quote hat Ursula von der Leyen gerade eine Niederlage erlitten. Ihre Chancen, eines Tages ganz nach oben zu kommen, sind dennoch eher größer geworden.
Dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Exbundespräsidenten Wulff erhebt, ist ihr nicht vorzuwerfen. Verurteilt ist er damit noch nicht, kommentiert Ludwig Greven.
Nie zuvor hat die Justiz in Deutschland einen früheren Bundespräsidenten angeklagt. Ob das Gericht in Hannover das Verfahren wegen Bestechlichkeit zulässt, ist offen.
Der frühere Bundespräsident lässt sich nicht darauf ein, dass gegen Geldzahlung das Verfahren gegen ihn eingestellt wird. Er verlangt die vollständige Entlastung.
Christian Wulff hat es in der Hand, ob er sich auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft einlässt oder ob Anklage erhoben wird. Mitleid verdient er nicht. Von L. Greven
Die Affäre um Exbundespräsident Wulff kommt wohl doch vor Gericht: Der zweite Beschuldigte Groenewold verzichtet auf einen Deal. Seine Anwälte rechnen mit Freispruch.
Bundespräsident Wulff besucht bei seiner ersten Reise in den Nahen Osten Bethlehem, trifft die Palästinenserführung – und erkennt bei Abbas guten Willen.
Der Prozess um den Jugendseelsorger und Antifaschisten Lothar König beginnt. Egal, wie das Gericht entscheidet: Der Kampf Pfarrer gegen Justiz wird nur Verlierer haben.
Der Furor und die Unerbittlichkeit, die Christian Wulff entgegenschlagen, verraten mehr Abgründiges, als es alle Enthüllungen vermocht hätten. Von Giovanni di Lorenzo