Ist die Zypern-Einigung in letzter Minute ein Erfolg? Mitnichten, sagt Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden, der Fall offenbare das schlechte Krisenmanagement Europas.
Einigung in letzter Minute: Die EU-Finanzminister haben einem Hilfsprogramm von zehn Milliarden Euro zugestimmt. Im Gegenzug wird der Finanzsektor Zyperns umstrukturiert.
In Brüssel haben die entscheidenden Gespräche zur Rettung Zyperns begonnen. Noch am Abend soll eine Entscheidung fallen, offenbar braucht das Land mehr Geld als gedacht.
IWF-Chefin Christine Lagarde wird von ihrer Vergangenheit in Frankreich eingeholt. Wurden auf ihr Betreiben öffentliche Gelder in Millionenhöhe veruntreut?
Ermittler haben die Pariser Wohnung von IWF-Direktorin Lagarde gefilzt. Sie steht im Verdacht, vor Jahren dem Geschäftsmann Tapie 285 Millionen Euro zugeschanzt zu haben.
Noch kann das Parlament in Zypern den Rettungsplan stoppen und damit die Beteiligung der Bankkunden. Die reagieren bereits und versuchen ihr Geld abzuziehen.
Zypern soll zehn Milliarden Euro Finanzhilfen erhalten – deutlich weniger als von dem Land gefordert. Voraussetzung: Auch Bankkunden müssen sich an den Kosten beteiligen.
Alle sprechen von China. Doch in Indien ist die Luftverschmutzung weit dramatischer. Ein Besuch in Chandrapur, einer der schmutzigsten Städte der Welt. Von Frederic Spohr
Die Debatte über einen Euro-Austritt war schädlich, sagt Griechenlands Sozialistenchef Venizelos im Interview. Zum ersten Mal kritisiert er damit die deutsche Kanzlerin.
Vor dem Wirtschaftstreffen in Davos herrscht verhaltener Optimismus. Doch WEF-Gründer Klaus Schwab warnt: Das Risiko eines Wirtschaftskollapses sei noch nicht überwunden.
Frauen sind auf dem Gipfel der Macht, Männer am Boden, sagt Hanna Rosin. Ihr Buch, in den USA heftig diskutiert, erscheint auf Deutsch. S. Mayer sprach mit der Autorin.
IWF-Chefin Lagarde lobt die Kooperation mit Deutschland, trotz harter Verhandlungen um Griechenlands Schuldenschnitt. Im Interview sagt sie: 2013 wird besser als 2012.
Zum Streit zwischen Präsident Obama und der Opposition über den Haushalt hat sich IWF-Chefin Lagarde geäußert. Sie sieht eine "echte Gefahr" für die Weltwirtschaft.
Mehr Zeit, mehr Geld: Die Euro-Länder halten Griechenland kurzfristig über Wasser – und stellen langfristig einen Schuldenschnitt in Aussicht. Von Marlies Uken