Bestechliche Ärzte sollen künftig mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Dadurch will der Gesundheitsminister die Einflussnahme der Pharmaindustrie einschränken.
Die Ministerien haben sich in den Etatverhandlungen für 2014 offenbar geeinigt. Der Haushaltsentwurf sieht die niedrigste Neuverschuldung seit Jahren vor.
Im vergangenen Jahr haben deutsche Krankenversicherungen Reserven in Milliardenhöhe angehäuft. Zur Haushaltssanierung soll das Finanzpolster nicht verwendet werden.
CDU-Gesundheitsexperte Spahn will Eltern von Komatrinkern an den Behandlungskosten beteiligen. Gesundheitsminister und Opposition weisen den Vorschlag zurück.
Der Finanzminister will die Etatplanung ändern: Erstmals sollen die Ressorts gemeinsam beraten und sich gegenseitig Sparvorgaben machen. Dies dürfte im Streit enden.
Gesundheitsminister Bahr wirbt für mehr Organspenden, doch im vergangen Jahr ist die Zahl auf den niedrigsten Stand seit 2002 gesunken. Schuld sind die Manipulationen.
Gegen mehr als 500 Ärzte wurde in den letzten Jahren wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme vorgegangen. Die Justizministerin erwägt nun gesetzliche Regelungen.
Im Gesundheitsministerium hat ein IT-Mitarbeiter Geheimunterlagen an einen Apothekerlobbyisten gegeben. Minister Bahr zeigt sich "stinksauer" über die Spionage-Aktionen.
Die Koalition beschließt ein Gesetz, das für Patienten mehr Transparenz ins Gesundheitswesen bringen soll. Die Opposition spricht aber von einem "Ärzteschutzprogramm".
Mindestens die Hälfte der Pflegekosten bezahlen Versicherte einer Studie zufolge aus eigener Tasche. Frauen müssen dabei mehr als doppelt so viel bezahlen wie Männer.
Mit seltener Einigkeit hat der Bundestag die Praxisgebühr gekippt. Einstimmig entschieden die Abgeordneten, dass der Arztbesuch ohne die Zehn-Euro-Gebühr vonstattengeht.
Der Chefarzt eines Münchener Transplantationszentrums soll über Fälschungen von Patientenakten informiert gewesen sein. Jetzt werden alle bayerischen Kliniken untersucht.