Die Bundesbildungsministerin stolpert über eine Plagiatsaffäre. Dabei hatte Schavan sich vor ihrem Rücktritt in der Forschungslandschaft erhebliches Ansehen erarbeitet.
Die Hälfte der Ingenieurstudenten bricht das Studium ab – dabei werden sie dringend gebraucht. Für die Hochschulen ist das ein Armutszeugnis, kommentiert J.-M. Wiarda.
Fraktionschef Steinmeier war für die Somalia-Piraten-Mission von Schwarz-Gelb und wurde überstimmt. Die Niederlage könnte harte fraktionsinterne Kämpfe nach sich ziehen.
Die Bürger zweifeln am alten Wachstumsmodell, eine Enquete-Kommission sucht nach Alternativen. Doch weil CDU und FDP sich schwer tun, kommen die Experten nicht voran.
Zehn Jahre nach ihrer Einführung ist die Juniorprofessur doch noch zu einem Erfolg geworden. Sie könnte wegweisend für andere Reformen werden, meint Jan-Martin Wiarda.
Annette Schavan hat vorgeschlagen, ausgewählte Universitäten vom Bund finanzieren zu lassen. Die Idee einer Bundesuni verdient eine Chance, kommentiert Martin Spiewak.
Strategin der Bildungsrepublik oder für immer beschädigt? Heute entscheidet der Bildungsgipfel auch die Zukunft von Ministerin Annette Schavan. Von Martin Spiewak
Die Grünen kritisieren das Angebot der Bundesbildungsministerin an die Länder, Steuerausfälle mit zusätzlichen Mitteln für die Bildung zu kompensieren.
Vorbei mit der Einigkeit: Lange zeigte sich die Koalition in Sachen Opel geschlossen, jetzt aber wächst in der SPD die Kritik an Wirtschaftsminister und Kanzlerin.
Einschulung bereits mit vier, schlägt Bildungsministerin Annette Schavan vor und stößt damit auf nahezu einhellige Ablehnung. Dabei würde sich die Debatte lohnen.
Nach 15 Jahren gibt Detlef Müller-Böling die Leitung des Centrums für Hochschulentwicklung ab. Er hat die deutsche Hochschullandschaft entscheidend verändert.
Der sächsische FDP-Abgeordnete Arno Schmidt koppelte einen Verstoß gegen die Parteilinie an einen Vorstoß, der seinem Parteifreund und Wirtschaftsminister Jürgen Möllemann nützen würde.
Nach der konzertierten Aktion der Rüstungslobby gegen die restriktive Kontrollpolitik der Bundesregierung bei Waffenexporten hat der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Wolfgang Roth, nun seinerseits Front gegen die Weichmacher in der Industrie gemacht.