Die Hauptstadt sucht ständig nach Zukunft. Aber darüber sollte sie nicht vergessen, dass die Vergangenheit – und zwar die echte – im Straßenbild sichtbar bleiben muss.
Die East-Side-Gallery ist das längste noch erhaltene Stück der Berliner Mauer. Teile davon sollen nun weichen, um Platz zu schaffen – unter anderem für ein Luxuswohnhaus.
Als Junge in der DDR lernte Hellmuth Karasek, dass Witze gefährlich sind. Im Interview erzählt er von seinem neuen Buch und wie gut Ossis über sich selbst lachen können.
Mit dem Besuch 1987 bei Kanzler Helmut Kohl in Bonn war SED-Chef Erich Honecker endlich am Ziel: Die Bundesrepublik akzeptierte die DDR als gleichberechtigten Staat.
In dieser Woche wäre Erich Honecker 100 geworden. Der Historiker Martin Sabrow analysiert im Interview Persönlichkeit und späte Hoffnungen des einstigen DDR-Machthabers.
Das ikonische Porträt des obersten Sozialisten hing einst in der gesamten DDR. Was sollte das Foto uns sagen? Die Schriftstellerin Sibylle Berg versucht eine Deutung.
Hansa Rostock ist pleite. Soll der Steuerzahler den Club retten? Die Stadt Rostock stimmt darüber ab. Und über das Leben in einer ganzen Region. Von C. Spiller, Rostock
Gorbatschow ein Schuft, seine Frau ein Opfer: Ein neues Buch eröffnet Einblicke in die Gedankenwelt des früheren DDR-Chefs während seiner Haftzeit in Moabit.
1984 verschwindet eine Frau aus dem Leben ihres kleinen Sohnes – dass sie ihn nie wiedersehen wird, ist ihr egal. Ein Vierteljahrhundert später konfrontiert er sie damit.
Die Deutschen hegen eine besondere Liebe zum Wald. Eine große Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin spürt diesem Empfinden nach. Von Christoph Dieckmann
Schluss mit der Aufarbeitungsliteratur? Für den Roman "Plan D" schreibt Simon Urban deutsche Geschichte neu. Er zeigt eine DDR im Jahr 2011. Mit allen Konsequenzen.
Vom Inbegriff des Militarismus zum respektierten Ahnherrn des antifaschistischen Deutschland: wie Friedrich der Große unter Ulbricht und Honecker Karriere machte
Mit einer Plakatkampagne, die sich küssende Machthaber zeigt, will das Label Benetton an die Sozialkritik der Neunziger anknüpfen. Doch dafür sind die Motive zu gefällig.