Es gibt einen dokumentierten Zusammenhang von Genie und Wahnsinn, meint Harald Martenstein. Und fragt sich, ob auch Günter Grass ein bisschen verrückt geworden ist.
Drei Kinder besteigen ein Raumschiff und suchen deutsche Spuren im All: In Jörg Albrechts Roman trifft Pop auf Geschichte, Realität auf Science-Fiction und Guido Knopp das Sandmännchen.
Das seltsame Tier, halb Vogel und halb Reptil, klappert kläglich mit den Flügeln, doch fliegen kann es nicht. Der Comic strip demonstriert ein klassisches Argument gegen den Darwinismus.
Schon 1979 mußte Maria Reiche den Kopf mit den schweren Brillengläsern ganz tief in das kleine Büchlein stecken, um mir eine Widmung in ihr Werk über das „Geheimnis der Wüste“ zu schreiben.
Die Türen von San Francisco stehen weit offen. In der mit rosaroten Gladiolen geschmückten Barockkirche nahe dem Alameda-Park kniet eine Handvoll versunkener Beter, den Blick auf den mit Gold überfrachteten Hochaltar gerichtet.
Die Existenz parapsychologischer Phänomene wie Spuk und Hellsehen zu akzeptieren, fällt den meisten Wissenschaftlern schwer, zumal Erklärungsversuche mit konventionellen naturwissenschaftlichen Größen sich als nicht haltbar erwiesen haben.
Verleger träumen von Büchern, die es nur ein paarmal in einem Jahrhundert gibt: Bücher, die sich von selbst verkaufen. Als ein solches Jahrhundert-Buch hat sich Alexander Solschenizyns „Der Archipel GULAG“ erwiesen.
Viel mehr als dieser vage Seufzer bleibt nicht übrig nach drei Stunden Edward Bond, nach drei Stunden teils eintönigen, teils verwirrend alptraumhaften Theaters.
Es lebte einmal ein Mann, der war felsenfest davon überzeugt, eine Wunderlampe zu besitzen. Zwar, das mußte er zugeben, erschien kein Geist, wenn er an der Lampe herumrieb.
Als ich die rote Rose – langstielig, bestimmt Zwei-Marks-Qualität – neulich vor meiner Wohnungstür fand, machte sich für einen unkontrollierten Augenblick der Verdacht breit, daß da vielleicht eine holde Unbekannte – keusch und romantisch – ihre glühende Verehrung.