Sind Sie genervt von Weihnachten? Von Kitsch und Klingelingeling? Da sind Sie nicht allein, die Weihnachtsverachtung hat eine lange Tradition. Aber tut sie uns auch gut?
Ein Autor schreibt ein Buch über das Thema Selbstmord und nimmt sich kurz darauf das Leben. Er hinterlässt eine finster-faszinierende Meditation über den Freitod.
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch wäre jetzt 100 Jahre alt. Eine Wiederbegegnung mit einem unverschämt jung gebliebenen Klassiker. Von Iris Radisch
Vor 150 Jahren erschien eines der bis heute umstrittensten Bücher des 19. Jahrhunderts: Johann Jakob Bachofens "Das Mutterrecht". Historiker Uwe Wesel erklärt das Werk.
Menschen brauchen den Glauben an das Unglaubliche, damit Veränderung noch möglich ist. Die Revolten im arabischen Raum oder Fukushima zeigen es eindrücklich. Von C. Emcke
Der Avantgardist Carlfriedrich Claus war einer der wundersamsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Jetzt ehrt eine Ausstellung in Berlin den mythischen Außenseiter der DDR.
Ökologische Moderne bedeutet, das Potenzial der Natur voll auszuschöpfen. Dann muss auch niemand seinen Lebensstil zu sehr einschränken. Ein Gastbeitrag von R. Fücks
Wer im Beruf weiterkommen möchte, muss beherzte Entscheidungen treffen – auch wenn es schief gehen kann. Wer immer nur Fehler vermeidet, wird sich nicht profilieren.
Die Geschichten von Wolfdietrich Schnurre sind subtile, lesenswerte Zeugnisse von Schuld und der Nachkriegszeit. Zu seinem 90. Geburtstag wurden sie neu veröffentlicht.
In den fünfziger und sechziger Jahren hörte man Adorno fast jede Woche: im Rundfunk! In Berlin verwaltet Michael Schwarz die Stimme des Soziologen. Ein Besuch von F. Joel
In Hannover, Köln und Bonn stehen wichtige Baudenkmale der Nachkriegszeit vor dem Abriss. Warum ist uns die Architektur jener Zeit so fremd? Von Hanno Rauterberg
Johannes Bobrowski schrieb jenseits von Erika Steinbach ein Stück Weltliteratur über Vertreibung und Versöhnung. Eine Ausstellung erinnert nun an ihn. Von Fokke Joel