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    Ernst Fuchs

  • Die Stille gibt keine Ruhe

    06.12.1991, DIE ZEIT, Rolf Michaelis

    Ulrich Holbeins kuriose, anregende Bücher: Ausflüge in die Welt des Schreibens und der Geräusche

  • Zeitmosaik

    22.02.1991, DIE ZEIT

    Irgendwo tobt ein Krieg, aber in Berlin läuft nur ein Filmfestival: Das ist bitter, besonders wenn man mit dabei ist. Darum bemüht sich jeder eifrig, irgendwie und irgendwann von alledem betroffen zu sein: Der neuerdings wieder Regierende Bürgermeister Diepgen legte am Buffet eine Schweigeminute ein, und Volker Schlöndorff erklärte sich zum Vorsitzenden einer Kriegsjury, auch wenn er selber nicht genau weiß, was das bedeutet.

  • „Rebus“: Peter Roseis ProsapuzzleEntwurf zu einem Roman ohne Erzähler

    30.11.1990, DIE ZEIT

    Ein Zettel mit rätselhaften Wortreihen treibt die Gosse hinunter. Ein Mann im Trenchcoat steht vor einer Plakatwand und beobachtet einen zweiten Mann, der etwas in sein Notizbuch schreibt: „Später werden wir ihn immer wieder so kritzeln sehen.

  • Chronisch NierenkrankeSanfte Blutwäsche im Bauch

    08.07.1988, DIE ZEIT

    Kaum jemand bestreitet, daß sich die Medizin künftig vermehrt am Bedürfnis der Patienten und weniger an apparativ-technischen Zwängen orientieren sollte, zumal, wenn nebenbei geringere Behandlungskosten anfallen.

  • Internationale Sommerakademie für bildende Kunst 1981Alte Festung, neuer Herr

    21.08.1981, DIE ZEIT

    Auch Georg Trakl wurde in Salzburg geboren, sein Geburtshaus, in einem schönen Innenhof gelegen, ist zu besichtigen. Aber da ist es recht leer drin.

  • Jugendstil in WienStilvoll in den Untergrund

    06.02.1981, DIE ZEIT, Monika Putschögl-Wild

    Die Wiener sagen „Am Steinhof“. Das klingt harmlos für fremde Ohren. Psychiatrisches Krankenhaus der Stadt Wien, Baumgartner Höhe 1, lautet die offizielle Anschrift.

  • Ausstellung in Berlin: „Arnulf Rainer“Weltuntergang aus Wien

    05.12.1980, DIE ZEIT

    Die Zeit ist günstig für Arnulf Rainer: Nachdem der Wiener jahrelang wenig beachtet wurde, hat er jetzt seine dritte große Retrospektive innerhalb von vier Jahren, diesmal in der weiten Halle der Berliner Nationalgalerie.

  • Sechsundzwanzig PhotogeschichtenDie Reise mit Moses

    23.11.1979, DIE ZEIT

    Würde man bei einer Umfrage unter den Zeitgenossen eine Liste mit – sagen wir – fünf oder zehn der bekanntesten Photographennamen auslegen, dann käme mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit heraus, daß ein Name sich etwas fester eingeprägt hat: Stefan Moses.

  • Oper als Lust am Spaß

    09.06.1978, DIE ZEIT

    Wolfgang Hildesheimer mag die „Zauberflöte“ nicht. „Die Bedeutung dieser Oper“, so schreibt er in seinem großen, im vergangenen Jahr erschienenen Mozart-Buch, „innerhalb von Mozarts Gesamtwerk ist von je überschätzt worden“.

  • Das große Werk eines jungen österreichischen SchriftstellersEntwürfe für eine Welt ohne Menschen

    21.10.1977, DIE ZEIT

    Seit seinem Debüt mit den in „Landstriche“ versammelten Erzählungen (1972) verwirrt er seine Kritiker. Die Wiener Presse glaubte – merkwürdige Koppelung – Stifter, Heine und Joyce zugleich zu lesen.

  • Das Tier, das es nicht gibt

    15.04.1977, DIE ZEIT, Peter Wapnewski

    Das wunderliche Tier, zauberträchtig und sinnbelastet: Den Kenner von Büchern und Bildern läßt es denken an Rilke und Martin Walser, an Tennessee Williams und James Krüss, an „La belle et la bete“, an Arnold Böcklin und den Wiener Goldmaler Ernst Fuchs.

  • „EtwasUnpraktisches kann nicht schön sein“Otto Wagners Bauplatz: Wien

    26.11.1976, DIE ZEIT, Manfred Sack

    Sie sieht aus wie die Palastkirche eines Potentaten oder die Kathedrale einer reichen Sekte und ist in Wirklichkeit das Gotteshaus der niederösterreichischen Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof im Westen von Wien, und dafür ist sie auch eingerichtet: mit Bänken zum Beispiel, auf-denen nur vier „ruhige“ Kranke Platz haben, damit sie im Notfall leicht herausgeholt werden können, und mit Rettungszimmern im Untergeschoß.

  • Zeitmosaik

    19.09.1975, DIE ZEIT

    Ich vergleiche den Journalisten mit dem Arzt. Niemand hält etwas von einem Arzt, der einem sagt: es geht dir gut. Man verlangt geradezu, daß er sagt, da und da stimmt etwas nicht.

  • ZEITMOSAIK

    04.02.1972, DIE ZEIT

    Nach dem „King of Jazz“, Louis Armstrong, ist nun eine mit vollem Recht so genannte „Königin“ aus der gleichen alten New-Orleans-Generation gestorben: Mahalia Jackson.

  • Preise und Angebote

    04.06.1971, DIE ZEIT

    Bei Ingvild Vogel „art in progress“, Konstanz, sind sieben neue signierte und numerierte Graphiken von Bayrle, Erhardt, Lausen, Reipka, Rot und Voth erschienen.

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