Fatih Akin hat einen Film über eine Müllkippe gedreht. Sie liegt im türkischen Dorf seines Großvaters und leckt. Mithilfe des Dorffotografen dokumentierte er den Skandal.
Der Schauspieler Daniel Brühl hatte früh Erfolg mit Filmen wie "Good bye, Lenin!". Inzwischen dreht er viel im Ausland – auch weil ihm der deutsche Film zu wenig wagt.
Tausende Migranten in Deutschland müssen gegen ihren Willen heiraten. Viele von ihnen sind hier geboren. Deutsche interessiert das kaum, beklagt C. Akyol.
01.11.2011,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Çiğdem Göymen
In ihren Werken empören sich deutschtürkische Künstler über die Lebensumstände hierzulande. So prägen sie ihr eigenes Bild und das Deutschlands. Von Leserin Çiğdem Göymen
Im Oktober 1961 schließen Bonn und Ankara ein Abkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte. Heute leben hier drei Millionen Deutsch-Türken. Und wo bleibt die Party?
Das große Thema unserer Zeit ist die Migration. Es erreicht nun endlich auch die deutschen Bühnen. Eine Reise zu den zentralen Orten des "postmigrantischen Theaters"
Im Berliner Ballhaus Naunynstraße hat Shermin Langhoff das postmigrantische Theater erfunden. Dafür bekommt sie nun einen der wichtigsten europäischen Kulturpreise.
Bundespräsident Christian Wulff ist im Fall Sarrazin schon wieder in Erklärungsnot. Sein Amt soll der Bundesbank einem Bericht zufolge die Bedingungen diktiert haben.
Alexandra Klobouk hat den Alltag in Istanbul gezeichnet. Bilder über Kopftücher, Gastfreundschaft, Familienpflichten und über unsere gängigsten Vorurteile.
Sibel Kekilli wurde durch die Berlinale 2004 berühmt und Opfer eines Boulevard-Skandals. Man könnte die Vergangenheit einfach ruhen lassen. Wäre da nicht ihr neuer Film.
"Schön, oder?" Katrin Aschendorf hat die Kostüme für mehrere Filme von Fatih Akin entworfen. In unserer Serie erzählt sie, was Schönheit für sie bedeutet.
Der Hauptdarsteller und Co-Autor von "Soul Kitchen", Adam Bousdoukos, war einst selbst Wirt in Hamburg und findet, Schauspieler und Kneipier sind sehr ähnliche Berufungen