Ab 2014 gilt Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren. Zu rechnen sei mit 180.000 Zuwanderern pro Jahr, sagt der Chef der Arbeitsagentur, Frank-Jürgen Weise.
Der tödliche Angriff auf eine Jobcenter-Mitarbeiterin hat dazu geführt, dass die Tat im Web gerechtfertigt und zur Nachahmung aufgerufen wurde. Die BA wehrt sich nun.
Eine Milliarde Euro weniger soll die Bundesagentur für Arbeit bis 2016 ausgeben. Die größte Einsparung dürfte ein kräftiger Stellenabbau bringen – aber ohne Entlassungen.
"Die Westdeutschen müssen sich etwas einfallen lassen", sagt der Chef der Bundesagentur für Arbeit, F.-J. Weise im Interview. Denn der Osten lockt die Fachkräfte zurück.
Laut einer Studie ist jeder zweite Umzug in den Osten eine Rückkehr in die alte Heimat. Viele verlassen nach der Ausbildung den Westen – und hinterlassen dort Probleme.
Die Konjunktur schwächelt leicht, dennoch ist die Arbeitslosenzahl im März zurückgegangen. Etwa 3,03 Millionen Menschen sind ohne Arbeit, die Quote fiel auf 7,2 Prozent.
Handelt die Politik nicht, bedroht der demografische Wandel den Sozialstaat, schreibt Peer Steinbrück. Der SPD-Politiker sieht keine Alternative zur Rente mit 67.
Die Zentralbanken drücken Milliarden in den Markt, um eine weltweite Krise abzuwenden. Langfristig kann aber nur die Politik die Probleme lösen, kommentiert C. Brönstrup.
Trotz Schuldenkrise und turbulenten Finanzmärkten seien deutsche Arbeitgeber optimistisch, sagt Verbandspräsident Dieter Hundt. Er erwarte sinkende Arbeitslosenzahlen.
Der Aufschwung geht an den Langzeitarbeitslosen vorbei, warnt der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, im Interview. Deutschland aber sei nicht ungerechter geworden.
Die Zahl der Jobsuchenden ist weiter gesunken: Im Juni suchte eine Viertelmillion Menschen weniger einen Arbeitsplatz als im Vorjahresmonat. Arbeitskräfte sind gefragt.
Von wegen Bruch mit Guttenberg: Die Bundeswehrreform von Verteidigungsminister de Maizière ist zu großen Teilen die seines Vorgängers. Markus Horeld kommentiert.
In den kommenden Jahren werden Millionen an Fachkräften fehlen, warnen Experten. Doch die Prognosen sind mit einigen Unsicherheiten behaftet. Von Alexandra Endres