Welche Sachbücher Bestseller werden, sagt viel über ein Land aus. Frank Schirrmachers "Ego" wäre in den USA ein Flop, meint unser Kolumnist Eric T. Hansen.
Links? Rechts? Frank Schirrmacher legt mit seinem neuen Buch "Ego: Das Spiel des Lebens" eine bemerkenswerte Kampfschrift gegen den Kapitalismus vor. Von Thomas Assheuer
05.10.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Sebastian Flad
Macht das Internet dumm? Leser Sebastian Flad widerspricht der These von Gehirnforscher Manfred Spitzer. Das Netz ermögliche eine neue, vernetzte Form des Denkens.
Der "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher als Opfer in einem Krimi? Hinter dem Pseudonym des Autors verbirgt sich der Feuilletonchef der "Süddeutschen Zeitung".
Es ist schon seltsam. Wir sind gerne online und loben uns dafür, es nicht zu sein. Dabei ist die Faszination des Offlineseins ebenso nervig wie veraltet. Von E. Kühl
Mit der Aktion "Wir sind die Bürger" mischen sich Aktivisten mit versöhnlichen Tönen in den Streit um ein neues Urheberrecht ein. Anonymous veröffentlicht indes Adressen.
Sahra Wagenknecht diskutiert mit FAZ-Herausgeber Schirrmacher und CSU-Rebell Gauweiler. Es zeigt sich: Antikapitalismus kommt an, auch bei Bürgerlichen. Von C. Bangel
Auf die Kritik an seinem Gedicht reagiert Günter Grass mit einem Gegenangriff. Er geißelte die "Gleichschaltung der Meinung", es würden nur "alte Klischees" bemüht.
Führungskräfte, Politiker – alles Dilettanten! Früher waren alle klüger, nicht wahr? Was pauschale Generationenschelte über die Meckerpötte aussagt. Von J. Schneider
Nach ihrer Hochzeit wunderte sich Elisabeth Niejahr über ihre Steuervorteile. Inzwischen ärgert sie sich darüber, wie sehr die Politik in ihr Liebesleben hineinregiert.
Unser Wirtschaftssystem steckt in der Krise, der Planet stirbt. Höchste Zeit, sich etwas Neues auszudenken, sagt der Kapitalismuskritiker Elmar Altvater im Interview.
BKA und Zoll konnten gar nicht sicher wissen, was der Staatstrojaner kann und was nicht. Sie haben den Quellcode nie gesehen, also auch keine Kontrolle über die Software.
Im Krisensommer 2011 offenbart sich der desaströse Zustand unserer Demokratien. Eine übermächtige Finanzwirtschaft führt Politik und Eliten vor, kommentiert Tissy Bruns.