Ein Arbeitsmarktexperte, der gegen die Agenda 2010 ist, eine Netz-Pionierin für den Internet-Muffel Steinbrück. Die SPD erhofft sich Aufbruch durch ihr Kompetenzteam.
Nach und nach sickert durch, wer im SPD-Schattenkabinett sitzt: Parlamentsgeschäftsführer Oppermann, IG-Bau-Chef Wiesehügel und die Professorin Gesche Joost sind dabei.
Entspannungspolitik war einmal eine erfolgreiche Formel der deutschen Diplomatie. Heute wird der Begriff oft missbraucht, etwa für Panzer- oder Energiegeschäfte.
Baden-Württembergs Ministerpräsident kritisiert das Programm seiner Partei und warnt vor zu hohen Steuern. Seine Parteikollegen nennen die Vorwürfe "inhaltlich falsch".
Er tat entsetzt und überrascht, wusste aber seit vielen Wochen Bescheid: Bayerns Ministerpräsident Seehofer war seit Januar über die Ermittlungen gegen Hoeneß informiert.
Die SPD meckert über das Euro-Krisenmanagement der Bundesregierung – stimmt dann aber auch bei der Zypern-Hilfe mit ihr. Ein echtes Wahlkampfproblem. Von Lenz Jacobsen
Die SPD macht politisch eigentlich vieles richtig. Aber es nutzt nichts, weil die Wähler ihr nicht glauben und sie selbst sich schlecht verkauft, analysiert L. Jacobsen.
Der SPD-Fraktionschef fordert die Koalition dazu auf, im Bundestag für die Frauenquote zu stimmen. Frauen sollen sich nicht vom Druck der CDU umstimmen lassen.
Noch 32 Prozent sind mit der Arbeit von Steinbrück zufrieden – der schlechteste Wert seit acht Jahren. Äußerungen zum Sportunterricht für Muslime sorgen für neue Kritik.
Die SPD und Steinbrück denken noch immer, Russland ändere sich, wenn man es nicht öffentlich kritisiert. Mit Putin funktioniert so ein Deal nicht, kommentiert Jörg Lau.
Während Nikosia die EU um Rettung vor dem Staatsbankrott bittet, kommen von der orthodoxen Kirche andere Töne: Bischof Chrysostomos II. bezweifelt die Zukunft des Euro.
Zehn Jahre Hartz-Reform, zehn Jahre Absage Irakkrieg. Zum Jubiläum empfing die SPD-Fraktion Ex-Kanzler Schröder – und hadert weiter mit seinem Erbe. Von Michael Schlieben
Zehn Jahre nach der Agenda 2010 ist Altkanzler Schröder beim Besuch in der SPD-Fraktion bejubelt worden. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ließ sich entschuldigen.