Roger Melis fotografierte die Arbeiter der ehemaligen DDR, ihr Umfeld und den Alltag. Seine eindringlichen Schriftstellerporträts sind zu Ikonen geworden. Ein Nachruf [weiter…]
»Greif zur Feder, Kumpel!«, hieß es einst in der DDR. Werner Bräunig tat es, aber sein Roman »Rummelplatz« durfte nicht erscheinen. Jetzt liegt er vor [weiter…]
Nicht die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass ist der Skandal, auch nicht, dass er so lange geschwiegen hat, sondern sein Interview in der FAZ: eine Beichte, die keine ist [weiter…]
Ein so peinlich wie peinigend mißglücktes Buch. Man sagt, im Alter verstärken, verzerren sich gar negative Charaktereigenschaften bis zur Manie: Der Sparsame wird geizig, der Großzügige verschwenderisch, der Spötter zum Zyniker. [weiter…]
Wolfgang Hilbig ist der Druide unserer Okay Gesellschaft. Aber wie das alte Reich der Kelten ist das gottlose Reich, dessen Prediger er ist, verloren. [weiter…]
Die Künstler sind zwischen drei und achtzehn Jahre alt. Ihre Werke sind ausgestellt in der Galerie „Sonnensegel" in Potsdam: Selbstportraits zum Beispiel oder was Kindern einfällt, wenn man ihnen Ton gibt und dazu das Thema „Mein Freund, der Baum". [weiter…]
Der erste jüdische Märtyrer der ungarischen Literatur war der Publizist György Bälint, der im Jahre 1943 in einer Strafkompanie an der russischen Front starb. [weiter…]
Allein sein und deutsch sein" - das ist für den Lyriker Uwe Kolbe seit je die zentrale Leidenserfahrung gewesen, der Schmerzensgrund, auf dem seine Gedichte wuchsen. [weiter…]