Drei jüdische Künstler und Intellektuelle haben neue Texte für Bachs Johannespassion geschrieben. Jetzt wird die Version im Berliner Dom aufgeführt. Ein Sakrileg?
Politik und Wirtschaft einigen sich auf eine einheitliche Rangliste, um Bildungsabschlüsse europaweit vergleichbar zu machen. Die Hochschulen wurden dabei nicht gefragt.
Wenn wir mit Google suchen oder Neuigkeiten bei Facebook lesen, passt das Netz sich unmerklich unseren Vorlieben an. Was bedeutet diese Verengung der Welt?
Niemand hat die Postmoderne, mithin das Guttenberg-Drama, besser beschrieben als Friedrich Nietzsche. Doch nicht "alles ist erlaubt", kommentiert Josef Joffe.
Arte sendet am Montagabend Peter Greenaways Dokumentarfilm über Rembrandts "Nachtwache". Das Gemälde ist wie ein Krimi: Es zeigt eine ganze Verschwörerbande.
Man fürchtete ein Treffen von Rechtsradikalen. Aber beim Anti-Feministen-Kongress trafen sich kaum Frauenhasser, sondern vor allem Männer mit traurigen Schicksalen.
Eine kollektive Verunsicherung hat das Gemeinwesen heimgesucht. Aber das Gerede von der "christlich-jüdischen Leitkultur" schürt den Fremdenhass. Von Thomas Assheuer
Das Medium ist die Botschaft, lautet eine These: Erst formt es seine Inhalte, dann seine Nutzer. Zeit, darüber zu reden, was das Netz mit uns macht und ob wir das wollen.
Sie glauben an das Universum, an die Evolution, an eine weltliche Moral und daran, dass eine bessere Welt möglich ist. Hausbesuche bei vier Atheisten. Von Evelyn Finger
Nicht nur Joachim Gauck stammt aus einer Theologenfamilie. Das Pfarrhaus als Quelle politischer Moral funktioniert heute noch als Kaderschmiede. Von Evelyn Finger