12.10.1990,
DIE ZEIT, Constantin von Barloewen
Die Wohnung schien sich nicht verändert zu haben. Die schmalen Gänge, die quadratischen Holztäfelungen an den Wänden, die eingelassenen Schränke, die verhaltene großbürgerliche Eleganz, die doch mit einer Fülle an Kunstgegenständen, archaischen Figuren, Radierungen, Photographien und Gemälden in einer solch authentischen Weise durchsetzt war, daß lediglich eine gewisse Vornehmheit aufkam ohne einen Anflug von Prunk.