Der evangelische Theologe Otto Michel, der nach 1945 für eine neue deutsche Judaistik stand, verschwieg seine braune Herkunft. Von Gisela Dachs [weiter…]
Zwei neue Bücher entdecken die jüdische Philosophin neu: Ihr Briefwechsel mit dem jungen Journalisten Joachim Fest und ein langer Essay von Marie Luise Knott. [weiter…]
Dem faszinierenden Denker Walter Benjamin ist eine monumentale Biografie gewidmet. Und die ersten Bände einer neuen, ehrgeizigen Werkausgabe liegen bereits vor. [weiter…]
Die Ironie des Schicksals hat schon manches Talent befördert. Peter Schäfer, Leiter des Instituts für Judaistik an der FU Berlin, ist ein Musterbeispiel dafür. [weiter…]
Im Jahr 1932 war einem so sensiblen Beobachter der Zeit wie Walter Benjamin klar, daß Deutschland auf den Faschismus und damit auf einen Weltkrieg zutrieb. Er rüstete sich zum Aufbruch. [weiter…]
Es ist wie ein Wunder!" schreibt Ludwig Börne 1832 in einem seiner Pariser Briefe. „Tausend Male habe ich es erfahren, und doch bleibt es mir ewig neu. [weiter…]
Alain Boureau scheint davon auszugehen, daß seine aus dem Französischen übersetzte Biographie des Ernst Kantorowicz einem deutschen Publikum nur unter Vorbehalten und mit genauen Lektürehinweisen zumutbar ist. [weiter…]
Seit den ältesten Zeiten galt es als selbstverständliche Lehre der rabbinischen Tradition, daß der Messias in der Stunde erscheinen werde, in der die Zustände am schlimmsten sein würden. [weiter…]