Italiens Staatspräsident Napolitano will das politische Patt mit Hilfe zweier Expertenausschüsse überwinden. Die aber stehen für das alte Italien, kommentiert F. Ghelli.
Präsident Napolitano hat Fachleute beauftragt, Reformvorschläge für Wahlrecht, Wirtschaft und Soziales vorzulegen. Die Hoffnung auf eine erfolgreiche Mission ist gering.
Italiens Staatspräsident hat Rücktrittsberichte dementiert. In seinem Auftrag sollen zwei Kommissionen ab Dienstag Vorschläge zur Lösung der Krise vorlegen.
Wieder verhandelt, wieder keine Ergebnisse: Italiens Präsident Napolitano kann keine Partei zu Kompromissen bewegen. Gibt es Neuwahlen, könnte Berlusconi profitieren.
Napolitano versucht, in Treffen mit den Parteichefs eine Koalition zu schmieden. Berlusconi besteht auf einer politischen Regierung, ein Expertenkabinett lehnt er ab.
Das Mitte-links-Bündnis Bersanis hat sich mit keiner Partei auf eine Koalition geeinigt. Präsident Napolitano wird nun selbst Gespräche für eine Regierungsbildung führen.
Bis Donnerstag muss Pier Luigi Bersani eine Regierung für Italien zusammenbringen. Der Chef des Mitte-Links-Bündnisses steht vor einer unmöglichen Aufgabe. Von F. Ghelli
Staatspräsident Napolitano hat den Chef des Mitte-Links-Bündnisses aufgefordert, Sondierungsgespräche aufzunehmen. Die Chancen für eine Regierungsbildung stehen schlecht.
Klartext – alles klar. Seine Sprüche kosten Steinbrück inzwischen allerdings in den eigenen Reihen Kredit. Jüngst verscherzte er es sich mit einigen Genossinnen.
Die Äußerungen des SPD-Kanzlerkandidaten über Berlusconi und Zypern werden zu Recht kritisiert, findet M. Schlieben. Nein, erwidert M. Horeld: Die Medien sind bigott.
Trotz aller Pannen haben die Genossen bisher nicht öffentlich über ihren Kanzlerkandidaten gemeckert. Die neuesten Steinbrück-Äußerungen aber gehen manchem zu weit.
Giorgio Napolitano ist verärgert, weil der SPD-Kanzlerkandidat italienische Spitzenpolitiker als Clowns bezeichnete. Das Abendessen fiel aus. Später redete man dann doch.
Die deutschen Politiker kommentieren Italiens Parlamentswahl. Während sie Probleme für Europa fürchten, versucht der italienische Präsident Napolitano zu beschwichtigen.
Die Italiener haben die politische Landschaft neu sortiert. Doch was wollten sie damit sagen? Beobachtungen an einem Abend der Ratlosigkeit. Von F.Ghelli
Bei der Wahl des Abgeordnetenhauses hat das Mitte-Links-Bündnis die Mehrheit errungen. Im Senat aber braucht Bersani Partner. Eine stabile Regierung ist unwahrscheinlich.