Ein Bundesbeamter sagt Ende der Sechziger die Zukunft Europas voraus – den Euro, den Mauerfall, fast bis aufs Jahr genau. Was rät er heute? Von Philip Faigle [weiter…]
Der Historiker Götz Aly meint, in der Aufsteigermentalität der Deutschen die Ursachen des Holocaust zu finden. Doch die Annahmen sind kaum zu belegen. Von Micha Brumlik [weiter…]
Peter Sloterdijk entfachte mit seinem Vorschlag, Reiche nicht durch Steuern, sondern freiwillige Abgaben zu belangen, eine große Debatte. Nun antwortet er den Kritikern. [weiter…]
Der Fall Eggebrecht verstört die Musikwissenschaft. Für Zweifel an den Kriegsverbrechen des Freiburger Professors besteht indes kein Anlass. Von Boris von Haken [weiter…]
Viele Deutsche waren lange Zeit vom "Führer" fasziniert. Die propagierte Vision von der tüchtigen und von der eigenen Größe beflügelten "Volksgemeinschaft" trug dazu bei. [weiter…]
Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschoss, war ein Stasi-Mann. Was bedeutet das für den Gründungsmythos der 68er – und was für die "Springer-Presse"? [weiter…]
Gesine Schwan will im Mai zur Bundespräsidentin gewählt werden. Wir trafen sie in der Mensa der FU Berlin. Ein Gespräch über Niederlagen, Protestkultur und Ehrlichkeit. [weiter…]
Nicht die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass ist der Skandal, auch nicht, dass er so lange geschwiegen hat, sondern sein Interview in der FAZ: eine Beichte, die keine ist [weiter…]
Zum heuchlerischen Umgang mit der Zeit von 1933 bis 1945 gehören die Rituale der Betroffenheit, die von deutschen Politikern gern demonstriert werden, sobald einschlägig historische Jahrestage Gelegenheit dazu bieten. [weiter…]