Nach dreißig Jahren verlassen Karl Heinz Bohrer und Kurt Scheel den "Merkur". Was macht ihr Nachfolger Christian Demand aus dem renommierten Heft? [weiter…]
Feridun Zaimoğlu ärgert sich über all die Islamexperten und ihre irrationale Abneigung. Er hat "Kanak-Sprak", die Sprache junger Deutschtürken, druckreif gemacht. [weiter…]
Bernd Cailloux war dabei, als 1968 die Welt auf den Kopf gestellt wurde. Das Heldenmilieu hat sich aufgelöst, und er ist übrig geblieben. Von Andrea Hanna Hünniger [weiter…]
Wo das Obst aus dem eigenen Garten kommt, scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch die meisten Städter wissen nicht, was sie auf dem Dorf erwartet. [weiter…]
Der interessanteste Lyrikband des Jahres 2010 ist 50 Jahre alt: Rolf Dieter Brinkmanns Frühwerk "Vorstellung meiner Hände" beschwört meisterhaft die Wut der Poesie. [weiter…]
Seit Moritz von Uslar im "SZ-Magazin" seine 100 Fragen erfand, klingen Interviews in Deutschland atemloser. Weil's so schön war, stellt er nun fürs ZEITmagazin 99 Fragen. [weiter…]
Die Felder sind abgeerntet, die Zeit steht still, das Jahrhundert entgleist: Ein Gespräch mit Alexander Kluge über die Wonnen und die Einsamkeiten im August. [weiter…]
Die bildende Künstlerin Shirin Neshat hat ihren ersten Spielfilm gedreht. Doch dem wohlkomponierten Werk der Iranerin mangelt es an Tiefe. Von Tobias Tim [weiter…]
Nicht nur Joachim Gauck stammt aus einer Theologenfamilie. Das Pfarrhaus als Quelle politischer Moral funktioniert heute noch als Kaderschmiede. Von Evelyn Finger [weiter…]
Michael Krüger, Verleger alter Schule, kann man vieles fragen: Entsteht in Not bessere Literatur? Was bleibt von der Buchkultur übrig? Und: Warum lesen wir? [weiter…]
Gibt es Klassiker, die sich überholt haben? Ist Weltliteratur völlig unabhängig von Moden, Zeiten und Geschmack? Junge deutsche Autoren prüfen den Literaturkanon. [weiter…]