Energie müsse bezahlbar werden, fordern die EU-Regierungschefs. Näheres lassen sie offen. Auch der Kampf gegen Steuerbetrug kommt nur langsam voran. Von M. Uken, Brüssel
Die EU will die Schiefergasförderung regeln – doch die Technik könnte bald unwirtschaftlich sein. Nimmt die Politik ihre Klimaziele ernst, hat Fracking keine Zukunft.
Das EU-Parlament will schon jetzt schärfere CO2-Grenzwerte für 2025 festlegen. Die Autobauer sträuben sich – obwohl das Ziel zu schaffen ist. Von Matthias Breitinger
Vor ihrem Türkeibesuch hatte die Kanzlerin eine neue Verhandlungsrunde über den EU-Beitritt des Landes vorgeschlagen. Ministerpräsident Erdoğan hofft auf Entgegenkommen.
Vor ihrem Türkei-Besuch plädiert die Bundeskanzlerin dafür, die Verhandlungen über den EU-Beitritt des Landes voranzutreiben. Auch Westerwelle fordert mehr Tempo.
Die Worte Oettingers sind in Ankara gut angekommen: Er hatte gesagt, EU-Politiker werden eines Tages "gekrochen kommen", um die Türkei um einen EU-Beitritt zu bitten.
Eine Lästerei zieht Kreise: Wolfgang Thierse verteidigt seine Schwabenschelte, allerlei Schwaben schimpfen zurück – unterstützt vom Entwicklungsminister.
Die unteren zehn Prozent der Bevölkerung sind durch die Energiewende besonders belastet. Ihre Stromrechnung wird sich ab Januar stärker verteuern als die der Reichen.
EU-Energiekommissar Oettinger möchte den Strommarkt europäisieren und die nationalen Fördersysteme harmonisieren. Gegen die Pläne regt sich in Deutschland Widerstand.
Das Parlament in Athen will am Sonntag den Haushalt verabschieden: Eine wichtige Voraussetzung für mehr Geld. Troika und deutsche Politiker üben weiter Spardruck aus.
Solarstrom in Deutschland statt in Spanien oder kilometerlange Kabel für Windkraft: Europas Energiepolitik ist verrückt, EU-Länder handeln egoistisch, meint D. Asendorpf.
Die Kritik am Plagiatsverfahren gegen die Bildungsministerin sei nicht gerechtfertigt, sagt Uni-Rektor Piper. Sie verhindere nur eine strenge Untersuchung des Falls.
EU-Energiekommissar Günther Oettinger kämpft für die Autoindustrie. Bei den Verhandlungen über eine feste CO2-Grenze soll er im Sinne von VW gehandelt haben.
Die Sicherheit der europäischen Atomkraftwerke lässt arg zu wünschen übrig. Dies bemängelt ein EU-Bericht. Die Betreiber müssten für bis zu 25 Milliarden Euro nachrüsten.
Niedersachsens Ministerpräsident wird die Affäre seines Vorgängers nicht los. Nun muss er sich bohrenden Fragen zum Lobbytreff Nord-Süd-Dialog stellen. Von Ludwig Greven