Im Palazzo Fortuny in Venedig kann die Kunst noch Wunder vollbringen. Der Kunsthändler Axel Vervoordt spielt mit der "kosmischen Kraft" von Kunst und Antiquitäten.
Ihr Tschernobyl-Buch "Der Störfall" wird gerade neu aufgelegt. Christa Wolf über die Utopien unserer Zeit, maßlose Bedürfnisse und die Selbstzerstörung unserer Gattung.
Heinz Mack hat die Zero-Kunst miterfunden, das Licht, die Bewegung und die Natur zur Kunst gemacht. Jetzt wird der 80-Jährige mit zahlreichen Ausstellungen geehrt.
Das Kunst- und Skulpturenmuseum in Heilbronn zeigt: Gerade unspektakuläre Sammlungen und Initiativ-Modelle sind der Kunst eine gute Basis. Von Jörg Scheller
Der Raum ist fensterlos. Mit 1,60 Meter Breite, 4,40 Meter Länger und einer Höhe von 2,90 Metern hat er das Format einer großzügig bemessenen Besenkammer.
Am 23. September 1878 fühlt sich Richard Wagner, „dieses herrliche Wesen“, nach einer guten Nacht und positiven Telegrammen über die Aufführungen von „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ in Leipzig „ganz frei“.
Den Streit verdanken wir der Unduldsamkeit. Sie ist bei den Ideologen der „Westkunst“ zu Hause, die für ihren Kunstbegriff den Alleinvertretungsanspruch durchsetzen wollen – eine neue Hallstein-Doktrin.
Manchem kann’s gar nicht schnell genug gehen. Warum nachdenkend in der Gegenwart herumhängen, wo doch das Morgen gewiß ist und man auch übermorgen dabeisein möchte (das Ozonloch vergessen wir mal, so, wie die Künstler auch).
Wenn man in einem Diagramm die Querverbindungen zwischen den Strömungen der Avantgardekunst in unserem Jahrhundert aufzeigte, dann würde sich die Moderne als ein Verschiebebahnhof der Ideen darstellen.