Was tun mit Syrien? Der deutsche Außenminister zweifelt an der Syrien-Konferenz und hält sich ansonsten zurück. Die USA und Russland kritisieren sich gegenseitig.
UN-Generalsekretär Ban will Chemiewaffen-Experten in das Land schicken. Russland unterstützt ihn – liefert aber gleichzeitig hochmoderne Waffen an das Assad-Regime.
Außenminister Westerwelle fordert neuen Schwung für die Verhandlungen mit der Türkei. Eines Tages könne die EU mehr Interesse an der Türkei haben als andersherum.
Das russische Raketengeschäft mit Syrien hat das Treffen der Außenminister von Deutschland, Polen und Russland belastet. Am Ende gab es aber auch Übereinstimmungen.
Entspannungspolitik war einmal eine erfolgreiche Formel der deutschen Diplomatie. Heute wird der Begriff oft missbraucht, etwa für Panzer- oder Energiegeschäfte.
Der Jüdische Weltkongress wollte in Ungarn ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Auf den Ministerpräsidenten hofften die Teilnehmer dabei vergebens. Von J. von Daniels
Ungarns Regierungschef Orban hat auf dem Jüdischen Weltkongress beteuert, gegen Antisemitismus im Land vorzugehen. Die rechtsextreme Partei Jobbik ließ er unerwähnt.
Ändert der mögliche Giftgaseinsatz in Syrien die deutsche Haltung? Die Bundesregierung äußert sich zurückhaltend. Dabei ist Deutschland längst in den Konflikt involviert.
Philipp Rösler hat die FDP gegen alle Widerstände breiter aufgestellt. Er wird daran gemessen werden. Ausgerechnet Westerwelle könnte ihm helfen. Von L. Caspari, Nürnberg
Ja zum Mindestlohn, Nein zur linken Political Correctness. Auf dem Parteitag übt die FDP den Spagat zwischen Klientelpolitik und Mainstream. Von Lisa Caspari, Nürnberg
Die FDP beschließt am Wochenende ihr Wahlkampf-Programm. Aber sie führt die falschen Debatten, findet Ch. Giesa. Das Thema Europa ignoriert sie, aus Angst vor der AfD.
Schlagen sich die USA auf die Seite Frankreichs und Englands? Die Regierung Obama rückt langsam von der Haltung Deutschlands ab, keine Waffen nach Syrien zu liefern.
Die Sicherheitslage in Deutschland hat sich laut Bundesregierung nicht verändert. Frankreich hingegen verschärft die Sicherheitsvorkehrungen nach dem Anschlag in Boston.
Ein Bundeswehr-Airbus soll Dutzende Menschen aus dem Kriegsgebiet nach Deutschland bringen. Die Opposition in Damaskus hatte Außenminister Westerwelle um Hilfe gebeten.