Dieses Buch ist eine große Enttäuschung. Da schreibt einer, von dem man ein klares Wort gewohnt ist, der das politische Geschäft als Exminister in- und auswendig kennt, der mit der Brüsseler Kommission vertraut ist, der auch als Hochschullehrer Erfahrung gesammelt hat – und dann kommt ein Werk ohne Konturen heraus, ohne einen originellen Ansatz, ohne klare Meinung und voller sprachlicher Schlampereien und Gedankensprünge. [weiter…]
10.
06.
1994,
DIE ZEIT, Klaus-Peter Schmid