Enzensberger kam, Christian Kracht war da und im Geiste Hermann Hesse. Zum ersten Mal fand am Fuße des Monte Verita das neue Literaturfest in Ascona statt. Von K. Schmitz
Ist Suhrkamp noch zu retten? Erstmals äußert sich die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zum zerstörerischen Konflikt mit ihrem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach.
Der Russe Vladimir Jabotinsky war Zionist, später Terrorist. Sein großartiger Roman "Die Fünf" erzählt den Niedergang der jüdischen Welt in Odessa. Von Hans-Peter Kunisch
Untern Baum muss'n Buch! Autoren und Redakteure von ZEIT ONLINE empfehlen Romane, Kurzgeschichten und Sachbücher, die Sie in der Weihnachtszeit nicht verpassen sollten.
Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger ist ein Suhrkamp-Autor der ersten Stunde. Im Interview spricht er über die heikle Situation und den ewigen Streit im Verlag.
Nachdem die Suhrkamp-Chefin abgesetzt wurde, äußert sich Schriftsteller Enzensberger: Keine Minute wolle er bleiben, sollte Minderheitseigner Barlach den Verlag leiten.
Im Streit mit Geschäftsführerin Unseld-Berkéwicz hat Verlagsmitbesitzer Barlach einen Teilsieg erzielt. Doch noch ist der Rauswurf seiner Gegnerin nicht rechtskräftig.
Seit Jahren streiten sich die Suhrkamp-Gesellschafter. Nun stehen sie erneut vor Gericht und verlangen die Aufteilung des Vermögens. Das wäre das Ende des Verlags.
Von Daniel Kehlmanns Roman "Die Vermessung der Welt" bleibt im Film nur eine karikierende Bilderflut. Die ist langweilig und wird im Kino wohl floppen.
Die wahren deutschen Reiseweltmeister waren die Bürger der DDR. Ein neues Buch zeigt auch, wie sich die Urlaubsfantasien des Volks und der Politiker unterschieden.
Der Prozess gegen Anders Behring Breivik zeichnet ein detailliertes Bild des Attentäters. Doch die Frage nach dem Warum lösen auch die Psychiater nicht. J. Falnes, Oslo
Für seine Werke zum Holocaust und Antisemitismus hat Götz Aly den Börne-Preis erhalten. Laudator Jens Jessen, Leiter des Feuilletons der ZEIT, hob Alys Mut hervor.
Ein völlig unreguliertes Internet ist für Sandro Gaycken der falsche Weg. Der Technikphilosoph wirft Netzaktivisten und Netzregulierern drastische Simplifizierungen vor.
Kerstin Mayer hat keine Ausbildung, aber ein Haus gebaut. Unter den Schlecker-Frauen gilt sie als Härtefall. Doch ist sie das wirklich? Von Frank Drieschner