Langzeitarbeitslose müssen sich an mehrere Stellen wenden, um Leistungen zu erhalten. Dies stigmatisiere Empfänger und sei intransparent, kritisiert die Arbeitsagentur.
Die Agentur für Arbeit plant eine Mobilisierungskampagne: Hartz-IV-Empfänger zwischen 25 und 40 sollen im nächsten Jahr eine zweite Chance auf eine Ausbildung erhalten.
In einem Jobcenter in Neuss ist eine Sachbearbeiterin getötet worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, noch sind die Hintergründe der Tat unklar.
Das Ende der insolventen Drogeriekette Schlecker ist beschlossen. Die Bundesagentur für Arbeit bemüht sich nun um neue Jobs bei Firmen wie McDonald's, Amazon oder Lidl.
Mit der "Blue Card" sollen Hochqualifizierte leichter nach Deutschland einwandern können. Dafür hat der Bundestag nun auch den Mindestverdienst deutlich gesenkt.
Jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist so krank, dass er nicht vermittelbar ist. Nun will die Arbeitsagentur Langzeitarbeitslose mit Gesundheitskursen wieder fit machen.
In Deutschland sind weniger Kinder auf Hartz IV angewiesen als vor fünf Jahren. Fachleute sehen das Problem der Kinderarmut aber aber keineswegs gelöst.
Die Bundesagentur für Arbeit will mit einer Kampagne mehr Unternehmen motivieren, Hartz-IV-Empfänger einzustellen. Ziel ist, Vorbehalte abzubauen – auf beiden Seiten.
Die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit Jahren nicht. Menschen ohne Job sind laut Arbeitsagentur jedoch immer schwerer vermittelbar, es bleibe ein "harter Kern".
Im Juli waren knapp über 2,9 Millionen Deutsche ohne Arbeit, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr aber sinkt die Erwerbslosenzahl.
Als Überbrückung ist Hartz IV vertretbar, aber auf lange Sicht ist es menschenunwürdig, sagt BA-Vizepräsident Alt. Im Interview plädiert er für einen Mindestlohn.
Mehr Frauen in qualifizierte Jobs und bessere Hilfen für Alleinerziehende. Das fordert die Bundesagentur für Arbeit anlässlich des 100. Internationalen Frauentag.
800 Millionen Euro könnten eingespart werden, wenn Reiche auf Kindergeld verzichten. Weil der Sozialstaat allen Familien hilft, erreicht die Hilfe die Ärmsten kaum.
Die Arbeitsministerin erwartet, den Streit um die Hartz-IV-Reform bald beizulegen und zeigt sich kompromissbereit. Doch die SPD lässt sie bislang abblitzen.