Energie müsse bezahlbar werden, fordern die EU-Regierungschefs. Näheres lassen sie offen. Auch der Kampf gegen Steuerbetrug kommt nur langsam voran. Von M. Uken, Brüssel
Österreich und Luxemburg wehren sich zwar noch gegen einheitliche Steuerregeln in der EU. Bis Ende 2013 soll das Bankgeheimnis aber praktisch abgeschafft werden.
Amerikas neuer Finanzminister Jack Lew trifft erstmals auf Wolfgang Schäuble. Freundlich geht es zu – doch die alten Konflikte schwelen. Von Marlies Uken
Führende Politiker streiten, ob die Zypern-Rettung Schule machen soll, also Sparer beteiligt werden. Deutschland kämpft derweil gegen "ungerechtfertigte Vorwürfe".
Einigung in letzter Minute: Die EU-Finanzminister haben einem Hilfsprogramm von zehn Milliarden Euro zugestimmt. Im Gegenzug wird der Finanzsektor Zyperns umstrukturiert.
Erstmals kommt der Papst nicht aus Europa: Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist neuer Papst. Er nennt sich Franziskus. Der 76-jährige galt eher als Außenseiter.
USA und Europa beraten eine Freihandelszone namens Tafta. Die kann eine Chance sein, schreibt Netzpolitik-Blogger Beckedahl. Urheberrecht aber hat darin nichts zu suchen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich auf einen Finanzrahmen bis zum Jahr 2020 geeinigt. Doch die Fraktionen im Parlament lehnen die Vereinbarung ab.
Durchbruch auf dem EU-Gipfel: 12 Milliarden Euro weniger als geplant soll der Haushalt betragen. Parlamentspräsident Schulz droht allerdings mit Veto gegen die Kürzungen.
Kurz vor dem EU-Haushaltsgipfel stellt sich Agrarministerin Ilse Aigner im Interview quer: Ein Ende der milliardenschweren Subventionen für Landwirte? Nicht mit ihr!
Schicke Zeitpläne, wenig Konkretes: Die Staats- und Regierungschefs verschieben die ehrgeizigen Pläne zur EU-Reform auf den nächsten Sommer. Von Marlies Uken, Brüssel
Der Vorsitzende des Nobelkomitees weist Kritik an der Auszeichnung der EU mit dem Friedensnobelpreis zurück. Die EU habe maßgeblich zur Aussöhnung in Europa beigetragen.
Die Loslösung von Europa wäre katastrophal für das Vereinigte Königreich, meint Expremier Tony Blair. Sein Plädoyer gilt auch als Bewerbung für einen Top-Job in Brüssel.