Was ist an Friedrich dem Großen bewundernswert, was abstoßend? Acht persönliche Meinungen von prominenten Künstlern, Historikern, Politikern und Autoren. [weiter…]
Sie war eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der deutschen Nachkriegszeit und moralische Instanz der DDR. Im Alter von 82 Jahren ist Christa Wolf nun gestorben. [weiter…]
Hermann Kant ist ein Meister der vergnügten Bosheit und des doppelten Bodens. Seine Erzählungen bilanzieren ein langes ostdeutsches Schriftstellerleben. [weiter…]
Kurt Maetzig drehte Propaganda-Filme für die DDR, aber auch bewegende Dramen wie "Ehe im Schatten" und "Das Kaninchen bin ich". Nun feiert er seinen 100. Geburtstag [weiter…]
Günter Grass wurde von 1961 bis 1989 von der Stasi überwacht. Ein Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger über die Grenzen der Bespitzelung und die Freiheit der Kunst. [weiter…]
Nicht die SS-Mitgliedschaft von Günter Grass ist der Skandal, auch nicht, dass er so lange geschwiegen hat, sondern sein Interview in der FAZ: eine Beichte, die keine ist [weiter…]
Die Frage im Leben ist immer, sagt der Berliner: Rückste, Junge, oder rückste nich’? Seit über vierzig Jahren thronen PEN/Ost und PEN/West auf getrennten Klappstühlen. [weiter…]
Auf die Frage: Was bewegt Sie persönlich, wenn Sie heute an 40 Jahre DDR und ihren Zusammenbruch denken? antwortete der Schriftsteller Hermann Kant: „Diese Jahre machen den Hauptteil meines Lebens, erwachsenen Lebens, aus. [weiter…]
„Ich habe mir gestern zum Beispiel die Rede des – nun gut, sagen wir also: des Kollegen Hermann Kant auf dem Schriftstellerkongreß im Radio angehört, und nun dasitzen zu müssen, Verdrehung, Verfälschung, winzige Verläumdung, kleiner Dreckspritzer und großes Pathos, hohlste Phrase und ekelhafteste Sentimentalität. [weiter…]
Die Lebensbilanz war kurz und vernichtend und ließ für die nahe Zukunft wenig hoffen. Er habe grausame Schmerzen, schrieb der Schriftsteller Franz Fühmann in seinem Testament im Sommer 1983, knapp ein Jahr vor seinem Tod, und der bitterste Schmerz sei der, gescheitert zu sein: „in der Literatur und in der Hoffnung auf eine Gesellschaft, wie wir sie alle einmal erträumten“. [weiter…]