Es gibt Bücher, vor denen sitzt man wie das Konzertpublikum in der ersten Reihe, es herrscht ästhetischer Frontalunterricht: Jeder Ton, jedes Instrument, jede Stimme sind präsent, klar und voll. [weiter…]
Es war einmal, es war 1960, als die Zeitschrift rum Stadtpark" in Graz junge Künstler versammelte, die Sturm liefen gegen die nicht nur in der Steiermark und nicht nur in Österreich herrschende Windstille. [weiter…]
Es gab einmal eine Zeit, da konnte man dem Schriftsteller Peter Handke blind vertrauen: Wenn er die Beatles propagierte, wurde die Popmusik kulturfähig, wenn er ein Gedicht auf den 1. [weiter…]
Was sein Handwerk, das Schreiben, betreffe, so sei er einer, der sich ein Bild mache, ein Bildermacher - sagte Hermann Lenz in seiner Antrittsrede als Darmstädter Akademiemitglied. [weiter…]
Die deutsche Literatur? Schlecht sieht es aus! Sagen die Schriftsteller „Eine Provinzliteratur haben wir heute", heißt es in Thomas Bernhards „Auslöschung". [weiter…]
Für die vielen Romane vor und nach dem Ersten Weltkrieg, in denen das romantische Wanderschaftsmotiv noch einmal eine beträchtliche Rolle spielte, ist bezeichnend, daß ihre Helden Jugendliche waren. [weiter…]
Lieber würde ich die Maultrommel schlagen oder die Mundharmonika blasen, als über Literatur reden. Und lieber würde ich über Literatur reden, als über das gegenwärtige Geschäft, den gegenwärtigen Umgang, den gegenwärtigen Handel mit der Literatur. [weiter…]