GAuch Staatsopern sind gegen Krankheit nicht gefeit. Chronische Fettleibigkeit (der Verwaltungsapparate) etwa kann ihnen schwer zu schaffen machen oder schleichende künstlerische Auszehrung - und in fortgeschrittenem Stadium beides zugleich. [weiter…]
Sie sonnen sich zwar im Glänze seines Namens, benennen dieses und jenes nach ihrem „berühmtesten Sohn", organisieren Feste, stiften große Preise und nehmen noch höhere. Allein künstlerisch haben die Bonner mit Beethoven immer wieder Pech. [weiter…]
Vielleicht, hatte mir ein wohlwollender Kenner verheißen, würde ich süchtig werden, „Wagner ist eine Droge Ich habe sie genossen - den ganzen Nibelungen Ring , ohne freilich schon den Rausch zu spüren. [weiter…]
Die Oper, jenes so häufig totsagte wie immer wieder rieugeboreöe Monströse Theater Zwitterwesen, schwlfigt sieh schön seit geraumer Zelt fcu neuem Glanfcö auf. Sie erlebt eines größeren Boom dem je, ist, wie man so schön sagt, „in". [weiter…]
Egberte Gismonti: „Sol Do Meio Dia". Mit dieser Platte, so sagt der mit dem Großen Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnete Brasilianer, wolle er eine Schuld bei den Xingu Indianern begleichen. [weiter…]
Ein Filmemacher in der Oper: Das ist wieder einmal ein Sensationellen für einen ausgelaugten Opernbetrieb, der sich auf diese Weise ins Gerede bringt; für den Regisseur bedeutet es eine Ruhepause vom Filmstress. [weiter…]