Die rechtsextreme Partei hat massive Geldprobleme: In Berlin hat die NPD einem Medienbericht zufolge den Mitarbeitern der Bundeszentrale kündigen müssen.
Ziel getroffen: US-Präsident Barack Obama schießt auf Tontauben und liefert das passende Beweisfoto. Die Kritiker aus der US-Waffenlobby sind damit kaltgestellt.
Intellektuelle Denkfabrik und Bühne für radikale Hetze: Wie die NPD das sächsische Parlament nutzt. Und wie die anderen Parteien reagieren. Von M. Schlieben, Dresden
Zum "Gedenken" an die Zerstörung Dresdens 1945 mobilisiert die NPD in diesem Jahr nur zurückhaltend. Gründe sind die erfolgreichen Gegendemos und das drohende NPD-Verbot.
Dessau hat binnen kurzer Zeit verstörende Gewaltakte erlebt. Die lokalen Eliten sind ratlos, Neonazis versuchen, sich als Friedensstifter anzudienen. C. Bangel, Dessau
Der NPD-Parteiverlag Deutsche Stimme steckt in starken finanziellen Nöten. Und Fotos könnten Parteichef Apfel mit den Zwickauer Rechtsterroristen in Verbindung bringen.
Deutschland diskutiert über den Rechtsterrorismus, während die NPD einen neuen Chef wählt. Holger Apfel will die Partei modernisieren – aber nur äußerlich. Von T. Staud
Der langjährige NPD-Vorsitzende Udo Voigt verliert den Parteivorsitz an den sächsischen Fraktionschef Holger Apfel. Der hatte einen "seriösen Radikalismus" gefordert.
Der NPD steht auf ihrem Parteitag eine Machtprobe bevor. Allerdings ist noch unklar, wo sich die Rechtsextremen treffen werden, etliche Kommunen haben bereits abgesagt.
Die NPD wirft alle Ressourcen in die Sachsen-Anhalt-Wahl. Kandidat Heyder versucht einen bürgerlichen Wahlkampf – ohne die Stammklientel zu vernachlässigen.
Die Rechten wollen wieder in den Magdeburger Landtag einziehen. Zu ihren Kandidaten zählen ein dichtender Ex-SPD-Bürgermeister und Studenten. Von F. Jansen
Die NPD hat als fusionierte Partei mit dem Untertitel "Die Volksunion" den Auftakt zum Superwahljahr 2011 begangen. Der Zusammenschluss mit der DVU soll Stärke bringen.
Es herrscht ein fruchtbares Klima für Rechtspopulisten und -extremisten. Das zeigt sich überall in Europa. Nur in Deutschland schaffen sie es nicht, die Krise zu nutzen.
Die NPD soll weniger rückwärtsgewandt, weniger ideologisch auftreten, fordert der Vorsitzende der rechtsradikalen Partei. Hardlinern geht das jedoch viel zu weit.