Ein Gedichtband in Form eines Bilderbogens über die Liebe, über ihre Zustände, ihre hungrigen Augenblicke, ihre flüchtige Existenz. Aber mitten in der poetischen Ausstellung beginnen die Bilder zu laufen.
Eine jahrhundertelang gültige, in jedem Lehrbuch wiederholte Regel besagte, daß man mit einem Oval beginnen müßte, wenn man einen Kopf richtig zeichnen wollte.
Ist der Hamburger Kunstverein noch zu retten? Nach allem, was sich erst hinter verschlossenen Türen, dann in der Öffentlichkeit abgespielt hat, sieht es so aus, als ob das Ende seiner immerhin mehr als hundertfünfzigjährigen Geschichte gekommen sei.
Der Darmstädter Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik wird zum viertenmal ausgeschrieben. Jeder, der in deutscher Sprache Gedichte schreibt und nicht älter als 35 Jahre ist, kann sich beteiligen; ausgenommen sind Autoren, die schon Lyrikbände veröffentlicht haben.
Was sich in den letzten Wochen um das sogenannte Folgerecht der deutschen Künstler und die Reform des Urheberrechts abspielt, ist verworren und undurchschaubar.
Horst Antes, so sagte Klaus Gallwitz, der Leiter der Baden-Badener Kunsthalle – Jugendfreund, Promoter, Sammler und Aussteller des Künstlers –, habe sich gefragt, ob der Zeitpunkt für einen Rückblick auf seine malerischen Exkursionen der Jahre 1967 bis 1971 richtig gewählt sei; er wolle nicht wieder einmal kritische „Prügel“ beziehen.
Nach Earth Art und Eat Art ist nun endlich eine Art erfunden, die Kunst und Geld verbindet: Money Art. Die Galerie Schmücking, Braunschweig, Lessingplatz 12, ediert zum Dürerjahr 100 Zehnmarkscheine mit einer Signatur von Horst Antes und einem Prägestempel der Galerie.
Wer ihn für den Klassiker der Bildergeschichte hält, den pessimistischen Chronisten der comédie humaine, den Vater von Max und Moritz und der Frommen Helene, der nimmt den Teil für das Ganze, den Wilhelm Busch selber für beiläufig und ein einträgliches Nebengeschäft gehalten hat.
Das wahrscheinlich mit Abstand billigste Angebot auf dem deutschen Graphikmarkt ist das des Allgemeinen Studentenausschusses der Universität Tübingen, der mit einer Serie von zwölf Originalen in Postkartenformat den Studierenden der Hochschulen einen „Einblick in Ausdrucksmöglichkeiten heutiger Kunst“ vermitteln will.
Noch wird das Geheimnis der Liste ängstlich gehütet. Der documenta-Rat möchte aus naheliegenden Gründen noch nicht bekanntgeben, welche Künstler zur documenta, der größten internationalen Kunstausstellung des Jahres in Kassel (vom 27.