Die CSU spielt im Wahlkampf die Patriotismuskarte: Mit einem neuen Ministerium will Seehofer seine Partei als heimatverbunden und kommunalfreundlich darstellen.
Das Nein der Liberalen zu einem NPD-Verbotsantrag der Regierung verärgert die CSU und die Bundesländer. Die FDP warnt die Länder vor einer Niederlage in Karlsruhe.
Wegen neuer Erkenntnisse soll der Prozess gegen das angebliche Justizopfer Gustl Mollath wieder aufgerollt werden. Auch Zeugenaussagen sollen überprüft werden.
Die CDU gibt bei der Mütterrente nach, die CSU lässt sich dafür auf die Lebensleistungsrente ein. Der Koalitionspartner FDP kritisiert die Finanzierung.
Die CDU knickt ein und will die Homo-Ehe doch nicht gleichstellen. Die Partei ist zu einer klaren Entscheidung ebenso unfähig wie die Kanzlerin, kommentiert L. Caspari.
Im Streit über die Homo-Ehe stellt sich die Kanzlerin an die Seite der CSU und will das neue Urteil aus Karlsruhe abwarten. Die FDP drängt auf eine rasche Gleichstellung.
Die Wut über Karlsruhe sitzt offenkundig tief. CSU-Chef Seehofer rügt, nur die Politik dürfe gesellschaftspolitische Grundsatzentscheidungen wie die zur Homo-Ehe treffen.
Der Finanzminister fordert seine Partei zur Modernisierung auf. CSU-Chef Seehofer hingegen schließt ein Gesetz zur steuerlichen Gleichbehandlung homosexueller Paare aus.
Papst Benedikt XVI. hat seine letzten Generalaudienz gehalten. Sein Verzicht auf die aktive Ausübung des Dienstes sei keine Rückkehr ins Private, sagte er zum Abschied.
Große Teile der Bevölkerung haben ein Problem mit der Homo-Ehe, sagt der Merkel-Biograf Gerd Langguth. Er sieht die CDU daher in einem kaum aufzulösenden Dilemma.
Homo-Ehe, Mindestlohn, Atomkraft: Die Akteure der schwarz-gelben Koalition haben oft radikal ihre Meinung geändert und ihre Rhetorik angepasst. Eine Zitate-Sammlung
Der monatelange Streit ist beigelegt: Die CSU darf im Landtag für die Abschaffung der Studiengebühren stimmen. Dafür muss sie ein umfangreiches Bildungspaket schnüren.
Versöhnende Geste in Bayerns Landtag: Tschechiens Regierungschef hat in einer Rede das Leid der Sudetendeutschen thematisiert. Hoffnung auf Entschädigung zerstreute er.
13 Städte werden die Fußball-Europameisterschaft in sieben Jahren austragen. München hat bekannt gegeben, dass es sich als Austragungsort bewerben wird.
Die SPD bejubelt sich am Aschermittwoch lautstark selbst. Aber viel Bier und starke Sprüche können nicht über die missliche Lage hinwegtäuschen. Von P. Guyton, Vilshofen