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    Irene Dische

  • Aus ironischer Deckung: Wahre und erfundene Geschichten und intime Bekenntnisse von Irene DischeVon der Liebe des Soßenkochs

    04.11.1994, DIE ZEIT, Gabriele Killert

    Tyrannen in spe haben horrende Preise, als wüßten sie bereits, daß sie der Menschheit noch einmal teuer zu stehen kommen. Zehn Dollar pro Wort verlangte Adolf Hitler Anfang der zwanziger Jahre, als er noch ein kleiner Schirinowskij war, für ein Interview, das Djuna Barnes im Auftrag einer New Yorker Zeitung mit ihm in München führen sollte.

  • Die Schriftstellerin Irene Dische besuchte in Moskau den russischen Neofaschisten Wladimir SchirinowskijMein Mittagessen mit Wladimir

    04.03.1994, DIE ZEIT

    Nachdem man die Besucherin am Vordereingang abgewiesen hat, betritt sie das russische Parlament durch die Hintertür. Die Duma versammelt sich in einem alten Hochhaus, keinen Gewehrschuß weit vom Moskauer Weißen Haus entfernt.

  • LUCHS 79

    02.04.1993, DIE ZEIT

    Was macht ein kleiner Esterhazy in Berlin?

  • DAS LETZTE

    29.01.1993, DIE ZEIT

    Was wir eigentlich so tun den ganzen Tag? Wir stehen rum und reden. Wir reden über jeden. Über alles: wie blöd wir den Kollegen Schleiermeier finden, wie charakterblaß die Gattin des Kritikers Wüllermüller, wie zukunftsweisend die Einwürfe der nordhessischen Friedenskommission, wie es kommt, daß die Amerikaner einfach keine Façon im Gesicht haben, und wieviel Zahngold wir im Mund tragen.

  • Plötzlich entdeckt, im Handumdrehen berühmt – und jetzt hat er auch in Salzburg sein Debüt: der Pianist Anatol UgorskiPhilosoph, Schalk, Charmeur

    07.08.1992, DIE ZEIT, Eckhard Roelcke

    Gegen Mitternacht breitet er die Arme aus und verschränkt sie vor der Brust. Er umarmt die Luft und erklärt den anwesenden achtzehn Damen und Herren, warum mit der linken Klavierhand ein Lauf von unten nach oben leichter zu spielen ist, mit der rechten aber ein Lauf von oben nach unten: Eine Umarmung sei eben ganz natürlich.

  • Anfang Mai erhielt die amerikanische Schriftstellerin Irene Dische in Bremerhaven den erstmals verliehenen Jeanette-Schocken-Preis, gespendet von Bürgern der Stadt zur Erinnerung an ihre Mitbürgerin Jeanette Schocken, die 1941 von den Nazis nach Minsk deportiert und ermordet wurde.Der fröhliche Wahnsinn unserer Zeit

    17.05.1991, DIE ZEIT, Christoph Hein

    Über alles, was sich lehren läßt, läßt sich reden. Was nicht gelehrt werden kann, entzieht sich dem Diskurs. Die Banalität dieser Wahrheit ist unumstritten, aber offensichtlich nicht oder schwer zu akzeptieren, und folglich wird über das, worüber man nichts sagen kann, am meisten geredet.

  • Irene DischeMutmaßungen über unsere Großzügigkeit gegen die Russen

    14.12.1990, DIE ZEIT

    In diesem Winter wird Leningrad von deutschen Journalisten belagert. Zwanzig von ihnen haben sich versammelt, um mitzuerleben, wie Leningrader Bürger Care-Pakete aus Hamburg öffnen.

  • Fernseh-Vorschau IFremd das Land

    23.11.1990, DIE ZEIT

    Haben wir nicht bereits genug geredet über Deutschland? Verschließen wir nicht lieber unsere Augen, wenn wir lesen: „Blicke auf Deutschland“? Was erwarten wir da schon? Die üblichen Berichte.

  • Der Augenblick des Absprungs

    14.09.1990, DIE ZEIT, Ulrich Greiner

    Irene Disches Erzählung „Der Doktor braucht ein Heim“ hat es in sich. Zwar ist das Büchlein von bemerkenswerter Kürze (das Manuskript dürfte kaum länger als 25 Seiten sein), zwar kann man es leicht auf dem Flug von Berlin nach München oder während der U-Bahnfahrt von Volksdorf zum Jungfernstieg lesen, aber wenn man ausgestiegen ist, dann ist man noch lange nicht fertig.

  • Zeitmosaik

    25.05.1990, DIE ZEIT

    Zum Dank will Siegfried Salzmann, der Direktor der Bremer Kunsthalle, in der Sowjetunion eine Ausstellung machen, durch die der Welt nicht nur die verlorengegangenen Kunstschätze, sondern auch die Geschichte von ihrem Retter und dem glückseligen Ende ihrer Odyssee bekannt werden sollen.

  • Zeitlese

    22.12.1989, DIE ZEIT

    Seine Durchlaucht Erbprinz Albert von Monaco hat unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in der Kölner Galerie von Stefan Graf Finck v.

  • IRENE DISCHEBitte deuten Sie dieses Bild!

    01.12.1989, DIE ZEIT

    Sehen Sie dieses Bild: Menschen in großer Zahl schieben sich durch eine Öffnung in einer Absperrung. Viele weinen. Sie schlängeln sich durch eine Gasse von Menschen, die dastehen und ihnen zusehen.

  • Fertig wird man nie!

    10.11.1989, DIE ZEIT

    rene Disches „Fromme Lügen" sind besonders. Die Autorin ist in Amerika geboren; sie lebt in West Berlin. Sie ist katholisch erzogen; sie ist Jüdin. Ihr Buch ist auf englisch geschrieben, aber zuerst auf deutsch erschienen.

  • What a mess!

    20.10.1989, DIE ZEIT

    Dies ist seit dreißig Jahren das zweite Mal, daß ich mit journalistischem Auftrag zur Frankfurter Buchmesse fahre. Beim ersten Mal war ich für Die Horst tätig, die Schülerzeitung der Walddörfer-(nicht Waldorf!)Schule in Hamburg-Volksdorf, und der Artikel war von kaum überbietbarer Peinlichkeit.

  • Fernseh-VorschauAus einer anderen Welt

    18.07.1986, DIE ZEIT

    Wie gewohnt, zu später Stunde das Interessanteste. Alte Männer, die aus ihrem Leben berichten, gibt es im Fernsehen genug. Dieses Leben aber in Beziehung zu setzen zu den Gebrechlichkeiten des Alters und dabei noch eine Zukunftsperspektive zu entwickeln, scheint nur Wenigen gegeben.

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