Bis heute gelten die Grimmschen Märchen als urdeutsch. Dabei sind sie das gar nicht: Im Interview erklärt Germanist Heinz Rölleke, wo die Sagen wirklich herkommen.
Verwunschene Frösche, böse Schwiegermütter und Lebkuchenhäuser: Seit 200 Jahren verzaubern die Brüder Grimm. Erzählforscher H. Uther beschäftigt sich mit ihren Märchen.
Sie boten dem König die Stirn und wurden zu Helden des Vormärz: 1837 protestierten sieben Göttinger Professoren gegen die Obrigkeit. Zu ihnen gehörten die Brüder Grimm.
Lange verheimlichten die Brüder Grimm den Ursprung ihrer angeblichen Volksmärchen. Nicht ohne Grund: Denn die Geschichten stammen keineswegs von deutschen Bäuerinnen.
Märchen sind zauberhaft – deshalb lieben Kinder sie. Doch auch so mancher Erwachsene hat eine Schwäche für die Sagen: Fünf ZEIT-Autoren stellen ihre Lieblingsmärchen vor.
Der Fischer, seine Frau, Dornröschen und fingerdick Nutella: Das Grimm’s Hotel in Berlin wirkt auf Kinder und Geschäftsreisende gleichermaßen märchenhaft.
In einem Jahr startet die Deutsche Digitale Bibliothek. Viele Bibliothekare sehen darin einen Segen, doch ein überzeugendes Konzept, wie sie funktionieren soll, fehlt.