"Bruder Kemal" ist der letzte Roman des vergangene Woche gestorbenen Jakob Arjouni. Ein großartiges Porträt der Apfelwein-Metropole Frankfurt und ihrer Milieus
Der Schriftsteller Jakob Arjouni hat Großes für den deutschen Krimi geleistet. Nun ist er tot. Unser Autor Peter Henning trauert um einen Freund und Kollegen.
Er schuf die Figur des türkischstämmigen Privatdetektivs Kemal Kayankaya: Der Schriftsteller Jakob Arjouni ist mit 48 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben.
Und noch eine Buchsendung: Der rbb unternimmt in "Bücher und Moor" einen neuen Versuch der Literaturvermittlung im Fernsehen. Kritisiert wird da nichts. Von Fokke Joel
Man müßte mal – nur ganz kurz – einen Film und das Presseheft zum Film als Gesamtkunstwerk betrachten. Im Presseheft zu „Happy Birthday, Türke!“, dem neuen Film von Doris Dörrie, erfährt der wißbegierige Leser zum Beispiel folgendes: Die Schauspielerin Özay lebt „jetzt so viel wie möglich in Paris“.
Es gibt solche französischen Krimis, besonders gern erscheinen sie bei Gallimard in der Serie Noire, die sind gar keine Krimis, und ihre Autoren sind auch noch stolz darauf.