Zuletzt sah man ihn den Boulevard du Montarnasse entlangschieben, Kappe auf den Kopf, Augen geradeaus, Rücken durchedrückt, gestützt von einer sehr kleinen und oier sehr hochgewachsenen Dame. [weiter…]
Schon wieder das Telephon. Es ist Georg Hensel. Also ein längeres, vergnügtes Gespräch. Trotzdem - heute ist es anders als sonst. Sag mal, Georg, gehts dir gut? Du sprichst so seltsam - Ach, du weißt es nicht? Ich hatte einen Herzinfarkt. [weiter…]
Die Revolution sagte dem Theater: Theater, ich brauche dich" - der Satz von Lenins Kulturminister Lunatscharski wird heute wieder viel zitiert. [weiter…]
Jean Anouilh - das war der letzte Glanz einer Epoche. Ruhm, Beifall und wirkliche Liebe sind dem schmalen, melancholischen Mann mit der Nickelbrille dreißig Jahre lang aus den Zuschauerräumen Europas üppig entgegengetragen worden. [weiter…]
Wir wissen wenig und urteilen schnell. Auf welch trügerischem Grund wir dabei stehen, wurde mir wieder bewußt, als mir vor wenigen Wochen ein Schriftsteller aus der DDR erzählte, was ihm auf einer Lese Tournee in der Bundesrepublik begegnet ist. [weiter…]
Seit Ende Februar gibt es auf dem deutschen Buchmarkt zwei Bücher des französischen Erfolgsautors Frederick Leboyer. Das eine, hierzulande erstmals 1974 erschienen, heißt „Der sanfte Weg ins Leben" und kommt aus dem Verlag Kurt Desch in München. [weiter…]
Irgendwo habe ichloch, ein Witzbold muß das geschrieben haben, gelesen, Kassel sei auch Hafenstadt. Häfchenstadt wäre ja schon eine Übertreibung. [weiter…]
~f~ ie Wiederbelebungsversuche an Roger Vitrac - — den Surrealisten nahestehend und dann mit ahnen verfeindet, von Artaud für die Bühne entdeckt und dann schnell vergessen — sind gute sieben Jahre alt umd wurden von Jean Anouilh vorgenommen. [weiter…]
Wer über aktuelle Ereignisse in der französischen Kultur orientiert sein will, erwartet mit Selbstverständlichkeit einen „Bericht aus Paris". [weiter…]