Aaron Swartz war jung, brillant und kämpfte für freies Wissen. Er wurde ein Opfer der Urheberrechtsextremisten, schreibt Matthias Spielkamp in seinem Nachruf.
Facebook ist so groß, dass es Regeln des Zusammenlebens definiert, ohne zu sagen, wie sie lauten. Transparenz kann die Unfreiheit beenden. Nutzer sollten sie einfordern.
In der englischsprachigen Wikipedia wird 24 Stunden lang nur eine Protestnote zu sehen sein. Die richtet sich gegen zwei US-Gesetzentwürfe, die Netzsperren beinhalten.
Reporter haben Lobbyisten der Agentur Bell Pottinger heimlich gefilmt, als die erklärten, wie sie Wikipedia-Einträge und Google im Sinne ihrer Kunden beeinflussen.
Mit einem Referendum wirbt die Wikimedia Foundation für einen Filter gegen potenziell anstößige Inhalte in der Wikipedia. Unter den Autoren regt sich Widerstand.
Ist die Wikipedia ein Weltkulturerbe? Der Trägerverein findet ja und fordert Aufnahme in die Unesco-Liste, Kritikern erscheint das absurd. Doch die Debatte ist wichtig.
Sarkozy und die G 8 wollen sich das Netz Untertan machen. Die Ureinwohner sollten sich wehren, sonst gibt es statt Mitbestimmung nur noch Konsum, kommentiert K. Biermann.
Der französische Präsident will mit Google, Facebook und eBay diskutieren, wie das Internet zivilisiert werden kann. Kritiker befürchten internationale Restriktionen.
Freies Wissen von allen, für alle: Wikipedia feiert zehnten Geburtstag. Wir haben Zahlen und Fakten zum Online-Lexikon der Superlative recherchiert. Die Quelle? Wikipedia
Vor zehn Jahren startete Wikipedia, das größte kooperative Werk der Menschheit. Wie konnte es die Welt derart verändern? Durch Spaß, Stolz und Besserwisserei.
Willkür, Kleinstaaterei und Zollschranken, so wünschen sich Konzerne das Internet und wollen dazu die Netzneutralität abschaffen. Denn es wäre ein Billiardengeschäft.