Entspannungspolitik war einmal eine erfolgreiche Formel der deutschen Diplomatie. Heute wird der Begriff oft missbraucht, etwa für Panzer- oder Energiegeschäfte.
Der Fall Hoeneß habe ihn erschreckt und geärgert, sagt Bundespräsident Gauck. Dennoch: Rechtlich und moralisch dürfe es nicht zweierlei Maß für Steuerbetrüger geben.
In einem von Sicherheitsbeamten im Präsidialamt abgefangenen Brief befand sich doch kein Sprengstoff. Spezialisten hatten die Sendung zuvor kontrolliert gezündet.
Der Furor und die Unerbittlichkeit, die Christian Wulff entgegenschlagen, verraten mehr Abgründiges, als es alle Enthüllungen vermocht hätten. Von Giovanni di Lorenzo
In seinem ersten Jahr hat Joachim Gauck das Präsidentenamt beruhigt und auf seinen Wesenskern zurückgeführt. Das ist Chance und Gefahr zugleich, kommentiert S. Casdorff
Überraschung und Jubel in Argentinien. Im Heimatland des Papstes steht die Gesellschaft seit Jahrzehnten in einem spannungsreichen Verhältnis zur Katholischen Kirche.
Auf der Jungen Islam Konferenz in Berlin diskutieren die Teilnehmer keine religiösen Details, sondern Maßnahmen für ein vielfältiges Verhältnis von Staat und Religion.
Nationalismus und Populismus spalten Europa, die Politik scheitert an der Krise. Jetzt hilft nur noch ein patriotischer Film, glaubt unser Kolumnist Eric T. Hansen.
Die Initiatoren der #aufschrei-Bewegung werfen dem Bundespräsidenten vor, die Wut von Frauen über Sexismus lächerlich zu machen. Gauck hatte von "Tugendfuror" gesprochen.
Der Bundespräsident verlangt mehr Einblick der Bürger in Rüstungsexporte – vor allem, wenn die Waffen an Diktaturen gehen. Nur in seltenen Fällen sei Geheimhaltung nötig.
Bundespräsident Joachim Gauck hat die Angst vor einer deutschen Vormachtstellung in Europa zurückgewiesen. Großbritannien rief er dazu auf, in der EU zu bleiben.
Der Bundespräsident weist einen Weg aus der tiefen Vertrauenskrise der EU. Er füllt damit die Lücke, die Merkel bis heute gelassen hat, kommentiert Ludwig Greven.
Kein deutsches Diktat in Europa: In einer Grundsatzrede bedauert der Bundespräsident die teils "kaltherzige" deutsche Debatte und bittet die Briten, in der EU zu bleiben.
Die Journalistin Tissy Bruns wollte immer das Schlechte gut und das Gute besser machen: zum Tod einer großen Kollegin, die wir nicht vergessen. Von Robert Birnbaum